Schwimmen: Mittelrheinmeisterschaften
Gold aus dem Wasser gefischt

Greven -

Die Schwimmer des TVE Greven fühlen sich nicht nur im Becken wohl. Auch bei den Mittelrheinmeisterschaften wussten die Grevener zu überzeugen.

Dienstag, 16.07.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 21.07.2019, 16:42 Uhr
Im Startgetümmel wurde es auch für Sophie Kroner eng, doch sie behielt die Übersicht
Im Startgetümmel wurde es auch für Sophie Kroner eng, doch sie behielt die Übersicht Foto: Jan Kleimer

Abenteuer Freiwasser – unter diesem Motto traten sieben Schwimmer des TVE Greven bei den Mittelrheinmeisterschaften in Köln an. Auf der Regattabahn im Fühlinger See fischten sie vier Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille aus dem Wasser. Zudem waren sie in zwei Staffeln als Team am Start.

Für fünf Grevener war es der erste Wettkampf im offenen Gewässer. In speziellen Trainingseinheiten hatten sie sich zuvor im Saerbecker Badesee auf die besonderen Herausforderungen des Freiwasserschwimmens vorbereitet. Die größte Schwierigkeit war dabei die Orientierung, denn während man im Schwimmbecken den Boden sehen kann, muss man sich im See über Wasser umsehen, um nicht vom Kurs abzukommen.

Dies gelang den TVE-lern meist sehr gut, und auch das Getümmel der Startphase, wenn alle knapp 40 Schwimmer gleichzeitig den schnellsten Weg einschlagen wollen, überstanden sie ohne größere Blessuren. Denn wer keinen Schlag oder Tritt abbekommen hat, war nicht vorne mit dabei.

Besonders weit nach vorne ging es für Maximilian Schülling (Jahrgang 2003). Lange kämpfte er um den zweiten Platz, doch bei der Richtungsboje kurz vor dem Ziel nutzte sein Konkurrent die größere Erfahrung im Freiwasser und verwies ihn nach 500 Metern auf den Bronzerang. Da beide schnelleren Schwimmer älter waren, freute sich Schülling zusätzlich über Gold in seinem Jahrgang. Justus Domning (2005) kam als fünfter nur wenige Sekunden später ins Ziel. Auch er gewann Jahrgangsgold, und das mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Lisa Hehl (2007), die ebenfalls zum ersten Mal im offenen Gewässer an den Start ging, hielt sich geschickt aus den Kämpfen am Start heraus und schwamm lange im Wasserschatten einer Konkurrentin auf Rang elf ihres Jahrganges. Ganz anders erging es Lara Nobbe (2006). Fast das ganze Rennen war sie in einem Pulk mehrerer Schwimmerinnen unterwegs. Kurz vor dem Ziel reichte es ihr dann, und sie beschleunigte noch einmal und schwamm nach vorne aus der Gruppe heraus. Ihr Einsatz wurde mit Platz vier im Jahrgang belohnt.

Im Jahrgang 2004 konnten die Grevener sogar einen Doppelsieg feiern. Hier siegte Lucy Springensguth vor Sophie Kroner. Eine weitere Goldmedaille ging an Sophie Kroner (2001), die in der Juniorenwertung ungefährdet auf Platz eins schwamm.

Abschließend gingen die Grevener noch in den Staffeln über 3 x 1250 Meter an den Start. In der Besetzung Domning, Zeggelaar und Kroner schwamm die TVE-Staffel auf Platz zwölf. Noch etwas weiter ging es für die zweite Mannschaft mit Grevener Beteiligung. Unterstützt von Lara Kaufmann von der SG Ruhr belegten Schülling und Springensguth Rang acht.

So wurde aus dem Abenteuer die Faszination Freiwasser, denn alle sieben wollen beim nächsten Freiwasserwettkampf wieder an den Start gehen.

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