Kreispokal: DJK BW Greven
Vier Klassen Unterschied macht acht Tore aus

Greven -

Nichts zu holen war für B-Ligist DJK Blau-Weiß Greven im Pokalspiel gegen den Westfalenligisten aus Gievenbeck. Mit den acht Gegentoren konnten sich die Grevener dennoch gut anfreunden. Eine Pokalbilanz.

Mittwoch, 07.08.2019, 12:36 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 12:54 Uhr
Ein besonders gutes Zeugnis für seinen Auftritt erhielt am Dienstag DJK-Keeper Robyn Zenker. Die klare Niederlage konnte jedoch auch er nicht verhindern.
Ein besonders gutes Zeugnis für seinen Auftritt erhielt am Dienstag DJK-Keeper Robyn Zenker. Die klare Niederlage konnte jedoch auch er nicht verhindern. Foto: Fabian Renger

Die DJK-Anhänger führten an diesem Dienstagabend ganz genau Buch. Penibel wurde in den 90 Pokalminuten gegen den FC Gievenbeck jede Torchance notiert. Dass es am Ende bei genau vier Chancen blieb und trotz aller Anstrengungen nichts Zählbares heraus sprang, schien auf Seiten des B-Ligisten niemanden zu stören. Auch Co-Trainer Timo Ascheberg nicht. Er stellte in Vertretung von Sven Hehl fest: „Das Ergebnis geht in Ordnung.“

Ascheberg erkannte die Gievenbecker Überlegenheit ohne Wenn und Aber an. Der Vier-Klassen-Unterschied war einfach zu offensichtlich und schlug sich schließlich auch im Ergebnis nieder. Greven: null, Gievenbeck: acht.

Immerhin 20 Minuten lang hielt der B-Ligist die Pokalpartie offen. Wobei ein Spieler besonders großen Anteil daran hatte, dass die DJK zunächst unfallfrei blieb. Robyn Zenker , seit dieser Saison die neue Nummer eins im DJK-Kasten, nutzte die Gunst der Stunde und präsentierte sich 90 Minuten lang von seiner besten Seite. „Für mich war er heute der stärkste Mann auf dem Feld“, stellte Timo Ascheberg seinem jungen Keeper ein besonders gutes Zeugnis aus. „Das war das mit Abstand beste Spiel, was ich von ihm bisher gesehen habe.“ Ein weiteres neues Gesicht empfahl sich ebenfalls. Nicolas Kammann Inda, gerade erst der A-Jugend entwachsen, verzückte den DJK-Trainer ebenfalls.

Viele gute Ansätze und eine sich aufopferungsvoll gegen die Niederlage stemmende Mannschaft konnten freilich nicht übertünchen, dass es an diesem Abend kein Entkommen gab. Nach der 4:0-Halbzeitführung legte der münsterische Westfalenligist im zweiten Durchgang standesgemäß vier Tore nach.

Allzu enttäuscht sei er nicht, stellte Trainer Timo Ascheberg nach dem Schlusspfiff fest. Augenzwinkernd verriet er, warum. Beim Aufeinandertreffen in der Vorsaison hatte sich seine DJK neun Tore eingefangen. Seinerzeit betrug der Unterschied überdies nur drei Ligen. Wenn das mal keine Steigerung ist.

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DJK Blau-Weiß Greven: Zenker - Beuning, Heitmann, Wilp, Henkel, Block, Häder, Bober, Lange, Camara, Kammann Inda. Eingewechselt: Mernica, Reiter, Seikowski.

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