Leichtathletik: TVE Greven
Quo vadis Leichtathletik?

Greven -

Nach dem Abgang von Thomas Brack befindet sich die Leichtathletikabteilung des TVE Greven am Scheideweg. Noch ist unklar, wie es nach den Sommerferien für die rund 80 Nachwuchsathleten weitergeht. Dass es weitergeht, davon ist Vorsitzender Michael Martschinke überzeugt.

Dienstag, 13.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 13.08.2019, 15:44 Uhr
Wie geht es mit der Leichtathletik beim TVE weiter? Über diese Frage zerbrechen sich im Moment die Verantwortlichen des Vereins die Köpfe. Lösungen, wer Thomas Brack nachfolgt, sollen nach den Ferien gefunden sein.
Wie geht es mit der Leichtathletik beim TVE weiter? Über diese Frage zerbrechen sich im Moment die Verantwortlichen des Vereins die Köpfe. Lösungen, wer Thomas Brack nachfolgt, sollen nach den Ferien gefunden sein. Foto: Lars Gummich

Nach dem Abgang von Thomas Brack befindet sich die Leichtathletikabteilung des TVE Greven am Scheideweg. Noch ist unklar, wie es nach den Sommerferien für die rund 80 Nachwuchsathleten weitergeht. Dass es weitergeht, davon ist Michael Martschinke überzeugt. Gleichwohl gesteht der TVE-Vorsitzende ein: Die Nachfolgeregelung für den nach Berlin gewechselten Abteilungsleiter und Trainer gestaltet sich schwierig. Nach den Sommerferien will sich der Verein erklären.

Grevens Turnverein ist ohne Turnabteilung nur schwer vorstellbar. Doch nicht nur in diesem Segment ist der TVE ein Schwergewicht. Auch in der Leichtathletik verfügt der Verein über eine lange Tradition. Wenngleich wie andernorts auch die ganz große Zeit der Leichtathletik Vergangenheit ist, galt und gilt der TVE weiterhin als Talentschmiede und fest verankert in der mittlerweile eng verzahnten und vereinsübergreifenden Förderung.

Motor dieser Entwicklung war über Jahrzehnte Thomas Brack. Abteilungsleiter beim TVE, Vereins- und Verbandstrainer, überdies Verbandsfunktionär: Wie kaum ein anderer verstand es Brack, für die heranwachsenden Athleten das Beste aus den bestehenden Möglichkeiten herauszuholen und immer wieder Sportler an nationales und bisweilen auch internationales Niveau heranzuführen. Als sich für Thomas Brack die Chance ergab, als hauptamtlicher Trainer an den Olympia-Stützpunkt nach Berlin zu wechseln, erfüllte sich für den 52-Jährigen ein Traum. Für den TVE war der Abgang des versierten Trainers ein Albtraum.

Bracks gelang es zwar, seine Leistungssportler an andere Trainer zu vermitteln, eine Nachfolgelösung für die rund 80 Kinder und Jugendlichen beim TVE erwies sich jedoch als überaus schwierig. „Ersatz zu finden, ist sehr zäh“, berichtete Brack vor seinem Weggang Ende Juli. Zur selben Einschätzung kommt nun auch Michael Martschinke. „Es ist schwierig“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Thomas hat das Angebot in den vergangenen Jahren ausgebaut. Wichtig ist uns, dass es weitergeführt wird.“ Doch gesteht der Vorsitzende unumwunden ein, dass der überraschende Abgang eine große Lücke hinterlässt: „Das Engagement von Thomas ist sehr schwer aufzufangen.“

Nach den Sommerferien will der Verein zunächst eine Nachfolge für die Abteilungsleitung präsentieren. Und seine Trainingsgruppen absichern. „Es läuft einiges, und es gibt auch schon erste Resultate“, versichert Martschinke ohne Konkretes zu verraten. Die betroffenen Sportler seien über die Situation informiert. Michael Martschinke ist zuversichtlich: Leichtathletik beim TVE. Sie hat auch nach dem Abgang von Thomas Brack eine Zukunft.

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