Handball: SC Greven 09
Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Greven -

Einen guten Eindruck hinterließen die Nachwuchs-Handballer des SC Greven 09 im Rahmen der Oberliga-Qualifikation.

Dienstag, 17.09.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 15:00 Uhr
Die A-Jugend des SC Greven 09 bot eine starke Leistung und setzte sich ohne Mühe gegen den SuS Neuenkirchen durch. Vor allem nach der Pause drehte die A1 auf.
Die A-Jugend des SC Greven 09 bot eine starke Leistung und setzte sich ohne Mühe gegen den SuS Neuenkirchen durch. Vor allem nach der Pause drehte die A1 auf. Foto: Annette Wilbers-Noetzel

Mit einer über die gesamte Spielzeit überzeugenden Leistung kam die weibliche A-Jugend des SC Greven 09 gegen den SuS Neuenkirchen 09 in Neuenkirchen zu einem ungefährdeten Erfolg in der Oberliga-Vorrunde.

Die Gäste aus Greven setzten konsequent um, was Trainerin Anet Sander im letzten Training zum Thema gemacht hatte: Passgenauigkeit. Über eine konsequente, bewegliche und zupackende Abwehr kam Greven immer wieder zu Balleroberungen, die in Tempogegenstößen ebenso wie in einer gefährlichen zweiten Welle mündeten. So zog Greven mit schnellen und sicheren Pässen und einem Tempohandball nach vorne.

Weiterer Garant für den Grevener Erfolg waren die Torhüterinnen Imke Noetzel und Yenin Hidding, die mit diversen Paraden den Spielerinnen des SuS Neuenkirchen ihre Grenzen aufzeigten. Der Pausenstand zum 13:18 war schon überzeugend. Beeindruckend war allerdings noch viel mehr, dass die Grevener Mädels in der zweiten Halbzeit, ohne den ansonsten immer wieder mal zu beobachtenden Einbruch, ihre Führung weiter ausbauten. Letztlich wurde ein auch in dieser Höhe verdienter 22:40-Sieg herausgeworfen.

Kader A-Jugend: Yenin Hidding, Imke Noetzel - Marlen Bensmann, Judith Budde, Anna Büchter, Anna-Lena Frische, Anna Goldstein, Jana Hein, Sina Hübenthal, Dana Peppenhorst, Juliane Post, Jette Schmedt auf der Günne, Melina Wagner.

Für die C1 ging es zum TB Burgsteinfurt. Alle waren voll motiviert. Allerdings konnten die Trainerinnen Pia Schwitte und Aline Suwelack nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bis zum 7:7 war es ein ausgeglichenes Spiel. Leider ließen die Kräfte bei den Grevener Spielerinnen nach und es schlichen sich Fehler ein, die der Gegner sofort nutzte. Beim Halbzeitstand von 11:16 versuchten die Trainerinnen, die Mädchen noch einmal wach zu rütteln, aber in der zweiten Halbzeit liefen die Grevener Mädchen nur noch hinterher. Das Spiel endete mit 26:21. Nächste Woche geht es für die C1 am Sonntag nach Wettringen.

Kader C1 : Sophia-Reidegeld – Airat Aileru, Marie Bader, Yara Diallo, Emma Dolscheid, Jule Finke, Annika Pfitzner, Mia Prinz, Luisa Reidegeld, Anne Schäfer, Leonie Schlautmann.

Die B1 verlor in eigener Halle gegen die HSG Union Halle. Den Gastgeberinnen gelang es in der ersten Halbzeit noch einigermaßen, an ihre tolle Leistung des letzten Spiels gegen die JSG Tecklenburger Land anzuschließen. Doch die Spielerinnen blieben in Schlagweite und lagen nur 15:18 zurück. Nach der Pause wurden die Grevener Mädchen jedoch überrannt. Bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff stand es 17:24. Viele Fehler summierten sich nachher und führten zu einer klaren 25:39-Niederlage.

Mehrere Punkte stimmen allerdings hoffnungsvoll. Erstens konnte Greven in der ersten Halbzeit mithalten und das Spiel bei einem nur geringen Rückstand offen gestalten. Zweitens haben die Grevener Mädels bereits gezeigt, was sie können.

Am Sonntag war die Aufregung bei den D2-Mädchen des SC Greven 09 groß, sowohl die Spielerinnen als auch beide Co-Jungtrainerinnen Jasmin Rocklage und Eva Herdt bestritten das erste Saisonspiel der D2. Leider war der Kader der Mannschaft ziemlich geschrumpft, so dass aus der E-Jugend Lenja Pfitzner und aus der D1 Paula Pejic und Ceyda Pohl unterstützten.

Die Mädchen starteten gut, es stand lange 1:1. Aber dann legte Sendenhorst los und die Grevener Mädels lagen mit drei Toren zurück. Es waren schon schöne Passvarianten zu sehen, in der Abwehr versuchten die Mädchen die Bälle heraus zu spielen, was auch öfter gelang. Nach der Halbzeit kam ein Einbruch, so dass die Trainerinnen bei einem Rückstand von zehn Toren die grüne Karte nehmen mussten. Daraufhin holten die Grevenerinnen bis auf fünf Tore auf, aber auch die Gegnerinnen aus Sendenhorst gaben Gas, so verlor die D2 14:21.

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