Tischtennis: Verbandsliga
Eine schöne Momentaufnahme

Greven -

Klasse: Mit 9:6 setzte sich DJK BW Greven in der Tischtennis-Verbandsliga gegen den VfL Ramsdorf durch durch und belegt nun Rang drei.

Sonntag, 29.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 14:06 Uhr
Milan Heidkamp (li.) präsentierte sich gegen den Gast aus Ramsdorf in einer ganz starken Verfassung. Auch Thorsten Radke bewies seine aktuell gute Form.
Milan Heidkamp (li.) präsentierte sich gegen den Gast aus Ramsdorf in einer ganz starken Verfassung. Auch Thorsten Radke bewies seine aktuell gute Form. Foto: Reinhard Rothe

Zwei ganz wichtige Punkte holten die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven im Heimspiel gegen den VfL Ramsdorf. Allerdings mussten sie dafür fast vier Stunden hart arbeiten, ehe der knappe 9:6-Sieg feststand.

Dabei hatten die Gäste schon ein wenig Pech, denn im Anfangsdoppel verletzte sich Ramsdorfs Nummer sechs, Timo Selting, am Fuß und war danach sichtlich gehandicapt. Dennoch gewann er mit Schulten sein Doppel (trotz starker Schwellung) gegen Sinan Incegoz und Matthias Kaltmeier.

Haddick /Bothe (3:1-Sieg) und Heidkamp/ Radke (der für Rajeevan Sithamparanathan kurzfristig einspringen musste) mit einer 0:3- Niederlage hatten zunächst für ein 1:1 gesorgt.

Als danach Max Haddick etwas überraschend gegen Schulz unterlag, hieß es 3:1 für die Gäste, doch das war dann die letzte Führung für den VfL Ramsdorf. Stephan Bothe fightete wie üblich um jeden Ball und gewann gegen Ramsdorfs Nummer eins, Hinricher, und die an diesem Tage überragende Mitte der DJK, mit einem ganz starken Milan Heidkamp, sorgten mit vier Sieg in vier Einzeln für die Vorentscheidung.

Dritter Erfolgsgarant war der zur Zeit in der zweiten Mannschaft schon großartig aufspielende Torsten Radke, der als Ersatzmann gleich zwei Einzelpunkte zum Erfolg beisteuerte.

Vom 1:3-Rückstand über eine 6:3-Führung schien die DJK einem sicheren Sieg entgegenzustreben, doch die Gäste kamen wieder auf 5:6 heran, und so blieb es bis zum letzten Einzel eng und spannende, ehe Torsten Radke dann „den Deckel drauf machte“.

Positiv war noch zu erwähnen, dass die Gäste sich dieses Mal sportlich vorbildlich verhielten und zwar hart kämpfend, aber stets fair, die Niederlage akzeptierten. Das war in der Vergangenheit auch schon mal anders gewesen.

Mit nunmehr 6:2 Punkten darf die DJK-Erste erst einmal „durchatmen“, auch wen das bei der Ausgeglichenheit der Verbandsliga noch lange kein „sanftes Ruhekissen“ ist. Der Blick auf die Tabelle lohnt auf jeden Fall – die Grevener belegen aktuell den sehr guten dritten Platz. Sie wissen allerdings genau, dass es sich dabei nur um eine schöne Momentaufnahme handelt.

Schon die nächste Auswärtsbegegnung im „Pott“, beim TTC Ruhrstadt Herne II wird eine schwierige Aufgabe.

Doch auch in dieser Partie dürften die Gäste aus Greven nicht chancenlos sein.

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