Tischtennis: Verbandsliga
Rechnung mit vielen Unbekannten

Greven -

Der Saisonstart mit 6:2 Punkten kann sich absolut sehen lassen, doch nun wartet ein echter Härtetest auf den Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven. Der aktuelle Tabellendritte gastiert beim TTC Herne 2. Die Gastgeber sind mit talentierten Nachwuchsakteuren gespickt und stellen eine hohe Hürde für die Grevener dar. Reicht es dennoch zu einer Überraschung für die DJK-Erste?

Mittwoch, 02.10.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 14:12 Uhr
Nach zuletzt doch eher durchwachsenen Leistungen hofft Spitzenspieler Max Haddick wieder auf eine deutliche Steigerung.
Nach zuletzt doch eher durchwachsenen Leistungen hofft Spitzenspieler Max Haddick wieder auf eine deutliche Steigerung. Foto: Reinhard Rothe

Nach dem gelungenen Saisonstart mit 6:2 Punkten muss die Verbandsliga-Tischtennismannschaft von DJK Blau-Weiß Greven nun beim TTC Ruhrstadt Herne II antreten. Die Gastgeber sind für die DJK ein „unbeschriebenes Blatt“, denn man hat sich noch nie miteinander gemessen. Allerdings ist der Kader der „Ruhrpottler“ beängstigend stark.

Ruhrstadt Herne I spielt in der dritten Bundesliga und hat einige Spieler, die dort für einen Einsatz vorgesehen sind, im Kader der zweiten Mannschaft aufgestellt, so dass sie theoretisch dort jederzeit spielen könnten. Bislang wurde aber lediglich einer dieser Spieler in der Zweiten eingesetzt. Uros Gordic (Serbien) spielte in Ochtrup und gewann dort hochüberlegen beide Einzel.

Von der Sorte hat Herne II noch drei weitere Akteure „auf dem Zettel“, sie aber bisher noch nicht eingesetzt. Man will mit vornehmlich einheimischen Kräften in der Verbandsliga mitspielen und nicht unbedingt aufsteigen, denn das wäre mit den personellen Möglichkeiten eine „sehr einfache Übung“ . Immerhin hat man mit 5:3 Punkten einen ähnlich guten Start wie die Grevener hingelegt.

Mit Tobias Maciejok, Nemanja Gambiroza und Maximilian Bäker verfügen die Herner aber auch so an den ersten drei Positionen über starke Akteure. Insofern erwartet die DJKler auf jeden Fall eine schwierige Partie, zumal sie auf Milan Heidkamp verzichten müssen, für den wieder Reinhard Rothe einspringt.

Auf dem Papier ist Herne II also Favorit, aber die Blau-Weißen werden dagegen halten und versuchen, trotzdem etwas Zählbares aus der Ruhrstadt mitzunehmen. Wichtig dabei wäre sicherlich, das vor allem auch DJK-Spitzenspieler Max Haddick seine Form wiederfindet, die er durch eine schwierige Saisonvorbereitung noch nicht so richtig präsentieren konnte.

► Samstag, 5. Oktober, 18 Uhr, Ruhrstadtarena, Sodinger Str. 561a, Herne

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