Tischtennis: Bezirksmeisterschaften
Lohnenswerte Spätschicht

Greven -

Stunden um Stunden hatten die Organisatoren von DJK BW Greven in der Emssporthalle verbracht, um die Bezirksmeisterschaften im Tischtennis zu organisieren. Letztendlich hatte sich der durchaus erhebliche Aufwand aber gelohnt, denn die Athleten erlebten zwei nahezu perfekt organisierte Titelkämpfe. Auch rein sportlich gesehen konnte sich der Wettbewerb absolut sehen lassen.

Montag, 28.10.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 14:06 Uhr
Viel los war am Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften in der Emssporthalle. Organisatorisch hatten Reinhard Rothe (kl. Bild) und seine Kollegen alles perfekt im Griff.
Viel los war am Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften in der Emssporthalle. Organisatorisch hatten Reinhard Rothe (kl. Bild) und seine Kollegen alles perfekt im Griff. Foto: Stefan Bamberg

Mit allen Aufräumarbeiten ging die bislang größte Tischtennisveranstaltung in Greven – die Meisterschaften des Bezirks Münster – am Sonntagabend erst gegen 22 Uhr zu Ende. Sowohl die zahlreichen Helfer des Ausrichters DJK Blau-Weiß Greven als auch die Offiziellen waren sich einig: Das war eine rundherum gelungene Veranstaltung, die man sehr gerne in den nächsten Jahren wiederholen möchte.

Lob gab es nicht zuletzt auch von den Aktiven für die Turnierleitung, so meinte Christian Schröer aus Lünen: „Eure Organisation war super, habe selten an einer so großen Veranstaltung teilgenommen, wo die Abläufe derartig reibungslos funktionierten, und ich bin ja schon einige Jahre dabei.“

DJK-Organisationschef Dennis Seeger , Leiter der Tischtennisabteilung, konnte sich aber auch auf seine vielen Helfer und vor allem auch auf das Cateringteam, das an beiden Tagen rund 24 Stunden für das leibliche Wohl sorgte, verlassen.

Aber es gab für alle auf der Tribüne auch tollen Sport der insgesamt 315 Aktiven in den verschiedenen Leistungs- und Altersklassen zu sehen. Auch im Nachwuchsbereich wurde zum Teil großartiger Sport gezeigt. Das Finale der Jungen 13 zum Beispiel zwischen Jannis Köster (FC Gievenbeck) und Jannik Oberhagemann (TST Buer-Mitte) war ein echter Leckerbissen. Was diese beiden Zwölfjährigen zeigten, hatte Klasse. Auch Tyson Tan Hasse ( 1. FC Gievenbeck ), der ganz überlegen die Jungen 18 gewann, hat eine enorme Spielstärke. Er erreichte auch bei den Herren A das Viertelfinale und wurde dort sogar Bezirksmeister im Doppel mit Christopher Ligocki (Arminia Ochtrup). Ihn werden die Grevener schon am 10. November wieder in der Emssporthalle sehen, wenn er mit den TTF Bönen, für die er das Zweitstartrecht hat, in der Verbandsliga gegen die DJK BW Greven antritt.

Mit dem 17-jährigen Lukas Bosbach (1. FC Gievenbeck/Zweitstartrecht beim TTC Altena in der Regionalliga) gewann der hoch favorisierte Nachwuchsstar deutlich überlegen die Herren-A-Klasse, auch wenn sich im Halbfinale Philip Brosch immerhin zwei Sätze lang heftigst wehrte und auch der Überraschungsfinalist Alexander Michelis (DJK Borussia Münster), der im Halbfinale immerhin den favorisierten Christopher Lgocki aus dem Rennen warf, alles versuchte; Lukas Bosbach war nicht zu gefährden.

Schlechter sieht es im Damentischtennis aus. Nicht nur die Teilnehmerinnenzahl ließ zu wünschen übrig (Seniorinnenklassen fanden überhaupt nicht statt), auch das Leistungsniveau war weit unter dem der männlichen Aktiven.

Man darf aber konstatieren, dass insbesondere die DJK VfL Billerbeck, der SC Westfalia Kinderhaus, der TB Burgsteinfurt und der TuS Hiltrup im weiblichen Nachwuchs Ansätze zeigen, die optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Insgesamt freute sich vor allem Ausrichter DJK Greven über eine tolle Veranstaltung.

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