Tischtennis Verbandsliga
Im Finale wie aus einem Guss

Greven -

Lange sah es für die Tischtennisherren der DJK gegen Bönen gar nicht gut aus. Doch zum Ende einer spannenden Begegnung beweisen die DJKler Stehvermögen. Und behalten die volle Punktzahl.

Sonntag, 10.11.2019, 19:20 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 19:42 Uhr
Steuerte am Sonntag einen Einzelsieg zum knappen Erfolg gegen Bönen bei: Matthias Kaltmeier.
Steuerte am Sonntag einen Einzelsieg zum knappen Erfolg gegen Bönen bei: Matthias Kaltmeier. Foto: Reinhard Rothe

Einmal mehr boten die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK einen wahren Krimi. Dieses Mal gegen die Tischtennisfreunde (TTF) Bönen II und mit einem erfolgreichen Ende nach vier Stunden hartem Kampf in der Emssporthalle. 9:7 hieß es am Sonntag schlussendlich für die DJKler, die mit nunmehr 11:5 Punkten ihren fünften Platz in der oberen Tabellenhälfte der Verbandsliga festigten.

Trotz des glücklichen Ausganges, der Start war wieder einmal wenig verheißungsvoll. Mit einem 1:2-Rückstand in den Anfangsdoppeln gerieten die Grevener zunächst ins Hintertreffen. Dieses Mal unterlagen Haddick / Bothe (10:12 im 5. Satz), während Kaltmeier/Sithamparanathan genauso knapp (13:11 im 5. Satz) gegen das Bönenener Spitzendoppel gewannen. Da auch Incegoz/Radke 2:3 verloren, ging es mit einem Rückstand los.

DJK-Spitzenmann Max Haddick brillierte an diesem Tag, siegte in beiden Einzeln, 3:1 gegen Goecke und 3:0 gegen das 14-jährige Talent Tyson Tan Hasse und legte so den Grundstein zum Gesamterfolg. Wie er überzeugte auch Sinan Incegoz mit zwei Einzelsiegen, wobei er vor allem im zweiten Durchgang auch starke spielerische Akzente setzen konnte.

Da auch Matthias Kaltmeier (gegen den Bönener Altmeister Hürmann 3:0), Rajeevan Sithamparanthan und Ersatzmann Torsten Radke je einen Punkt beisteuerten, hieß es vor dem Schlussdoppel 8:7 für die Blau-Weißen.

Allerdings hatte Stephan Bothe einen wirklich schlechten Tag erwischt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er, der in den vergangenen Wochen manches Mal für eine Überraschung gesorgt hatte, komplett leer ausgegangen.

Das anstehende finale Doppel, das über den Ausgang der Begegnung entscheiden musste, stand somit ebenfalls unter keinem guten Stern. Doch siehe da: Stephan Bothe und Max Haddick spielten plötzlich wie aus einem Guss und ließen Tan Hasse/Drepper beim 11:6, 11:5 und 11:8 nicht den Hauch einer Chance.

So stand am Ende ein absolut verdienter Sieg zu Buche, denn das Satzverhältnis (39:28) spricht eine deutliche Sprache. Von den sieben knappen Fünfsatzmatches gingen alleine fünf an Bönen.

Nun geht es am 18. November zum Tabellenletzten nach Bochum-Hiltrop, da wollen die Grevener den jetzt errungenen Platz in der Spitzengruppe verteidigen.

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