Fußball Kreisliga A Tecklenburg
Keine Spitzenmannschaft: Saure-Gurken-Zeit in Saerbeck

Saerbeck -

Der SC Falke Saerbeck ist noch nicht zu einer Spitzenmannschaft gereift. An dieser Erkenntnis kommen die Beteiligten nach der erneuten Niederlage gegen den SV Büren nicht vorbei.

Montag, 11.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 05:03 Uhr
Bittere Zeiten für Holger Althaus (l.) und seine Falken.
Bittere Zeiten für Holger Althaus (l.) und seine Falken. Foto: Stefan Bamberg

Mit der allerletzten Szene des Nachmittags kriegt Holger Althaus die bittere Erkenntnis in ihrer ganzen Unappetitlichkeit aufs Brot geschmiert: Einen Freistoß haben sie da noch mal, alle mit vorne in der Nachspielzeit, und die Hoffnung natürlich riesig, bei nur 25 Metern bis zum möglichen Ausgleich. Althaus schnauft durch, verschränkt die Arme, als wolle er den Ball am liebsten selbst an den Fünfer flanken – und versteht dann die Fußballwelt nicht mehr: Nicht mal aufs Tor haben sie das Ding gebracht, seine Falken. „Das kann natürlich nicht sein“, verzweifelt der Coach, denkt noch mal nach – und gelangt doch zu keinem anderen Ergebnis: „Das kann nicht sein!“ Ach ja, die eingangs angesprochene bittere Erkenntnis, sie lautet nach dem 1:2 (0:1) gegen den SV Büren: Falke Saerbeck ist derzeit keine Spitzenmannschaft.

Obwohl sie phasenweise durchaus spitze spielen: Die Falken mit einem schneidigen Beginn, jedenfalls in Sachen Zweikampfführung und Laufarbeit – in den Strafräumen sind allerdings erst mal Betriebsferien. Urplötzlich hat‘s dann aber doch geschnackelt, über drei Umwege und fünf missglückte Klärungsversuche – keine Chance, ein Tor, das 0:1 (25.). Und damit ist der Gipfel der Skurrilität noch längst nicht erreicht. Später mehr dazu.

Zunächst aber wehrt sich die Althaus-Elf mit konventionellen Offensiv-Aktionen: Felix Steuter lupft haarscharf drüber (36.). Und ist kurz drauf erneut unterwegs in den Sechzehner, wird gezerrt und gezupft, taumelt weiter – schießt drüber. Hätte er sich hier fallen lassen, wer weiß, vielleicht hätte es Elfmeter gegeben: Der Ehrliche ist der Dumme – das war der Film zum Buch!

Aber Moment, denn kurz nach Wiederbeginn erfährt Falkes standhaftem Stürmer doch ausgleichende Gerechtigkeit – da hat er nämlich ein bisschen Glück, als Konstantin Usov todesmutig die Birne in seinen brachialen Dropkick hält: Brummschädel für Usov, Ausgleich für die Gastgeber (48.)!

Doch unerklärlicherweise bringen die engagierten Saerbecker in der Folge nahezu nix Konkretes mehr auf den Kasten. Stattdessen dies: 70. Minute, wieder dreimal abgefälscht – Schiri Ulrich Wessel legt sich auf Sven Jaspert als Unglücksraben fest. Ein Eigentor, so krumm wie eine saure Gurke – aber Falkes vergangene Wochen sind mit Saure-Gurken-Zeit ja eh ganz treffend beschrieben.

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