Handball-Landesliga Frauen
Greven 09: Sieg gegen Recke schwer erkämpft

Greven -

Ein Spiel gegen denTabellenletzten ist kein Selbstläufer. Diese Erfahrung musste auch Bogdan Oana machen. Der Trainer der 09-Handball-Damen sah beim 28:24-Sieg ein aus seiner Sicht unnötig spannendes Spiel gegen TuS Recke.

Montag, 11.11.2019, 15:54 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 23:51 Uhr
Setzt sich nicht nur in dieser Szene erfolgreich durch: 09-Akteurin Kirsten Austermann steuerte drei Treffer zum 28:24-Erfolg ihres Teams gegen Schlusslicht TuS Recke bei.
Setzt sich nicht nur in dieser Szene erfolgreich durch: 09-Akteurin Kirsten Austermann steuerte drei Treffer zum 28:24-Erfolg ihres Teams gegen Schlusslicht TuS Recke bei. Foto: Heidrun Riese

Wenn es nach Bogdan Oana gegangen wäre, hätten es die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 ein bisschen weniger spannend machen können. Da musste der Trainer am Sonntag in der Rönnehalle doch ganz schön zittern, bis seine Mannschaft den 28:24 (15:13)-Sieg über den TuS Recke in trockenen Tüchern hatte.

„Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns irgendwann abgesetzt hätten“, meinte er. „Aber es war sehr eng.“ Damit bewahrheitete sich die Vermutung des 09-Coaches, dass es im Heimspiel gegen das erfolglose Schlusslicht ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben würde.

Erneut waren da Phasen, in denen es den 09-Damen an Effektivität im Angriff fehlte. Nachdem sie gerade mit einer Drei-Tore-Serie das 6:4 (12.) erzielt hatten, dauerte es fast acht Minuten bis zum nächsten Treffer und die Grevenerinnen fielen bis auf 6:8 (19.) zurück. In dieser Zeit gelang es kaum, klare Torchancen herauszuspielen. Mit technischen Fehlern stellten sie sich immer wieder selbst ein Bein.

Nach einer Auszeit (19.) ging das Heimteam dann wesentlich energischer ans Werk, setzte sich mit dem 11:10 (26.) wieder an die Spitze und lag zur Pause mit 15:13 (30.) in Führung.

Nach dem Seitenwechsel hielten die 09-Damen ihren Vorsprung für ein paar Minuten, gerieten mit 17:18 (39.) aber wieder ins Hintertreffen. Zwar hatten sie durch vier Tore in Folge zum 22:20 (46.) die Nase erneut vorne, aber es blieb eine enge Kiste. Weil das 09-Team vom Punkt scheiterte und Recke anschließend seinen Strafwurf verwandelte, waren beide Mannschaften mit 22:22 (48.) wieder gleichauf. Das war eine Zerreißprobe für die Nerven, welche die Grevenerinnen letztlich mit Bravour bestanden – nicht zuletzt dank Julia Hufelschulte. Von den fünf 09-Treffern zur 27:22-Führung (58.) gingen vier auf das Konto der Rückraumschützin, die auch einen Siebenmeter verwandelte. Da brannte dann nichts mehr an und die Grevenerinnen freuten sich über den 28:24-Endstand.

Es war ein verdienter Erfolg, fand Oana. „Ich denke, dass wir unterm Strich die bessere Mannschaft waren“, bilanzierte er. „Aber wir mussten für die beiden Punkte richtig kämpfen.“

Greven 09 : Noetzel - Haxter (7/3), Hufelschulte (4/1), Suwelack (3), Everwin (3), Austermann (3), Langkamp (3), Mikowsky (2), Kleimeier (1), Lamboury (1), Militz (1), Lake, Ortmeier, Schwitte.

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