Reiten: K+K-Cup
Grevener Equipe zeigt Kämpferqualitäten

Greven -

Das nennt man wohl ein versöhnliches Ende. Nach einem misslungenen Start zeigte die Grevener Equipe beim K+K-Cup im abschließenden Springen eine starke Leistung.

Montag, 13.01.2020, 21:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 12:48 Uhr
Josefine Strotmann zeigte auf Rocket Girl ihr Können beim abschließenden Springen.
Josefine Strotmann zeigte auf Rocket Girl ihr Können beim abschließenden Springen. Foto: Ulrich Schaper

Die Bauernolympiade anlässlich des K+K-Cups in der Halle Münsterland ist jedes Jahr erneut ein Highlight für die Reitvereine der Umgebung. Wochen vorher wird trainiert und sich vorbereitet, um ein möglichst gutes Ergebnis abzuliefern.

Für den Reit- und Fahrverein Greven, für den Josefine Strotmann , Gina Meinert , Lars Schulze Sutthoff, Frederike Plagmann, Marie-Louise Meyer und Lina Mersjann an den Start gingen, lief der Start in den Wettkampf nicht ganz reibungslos. Die Dressur begann zunächst recht gut, jedoch war die Anspannung bei den Pferden teilweise zu hoch. „Das kann immer passieren, vor allem wenn man mit jungen Pferden an den Start geht. Es sind nun mal Lebewesen“, resümierte Trainerin Petra Leusmann.

Dies wirkte sich auf die Noten der Mannschaft aus, sodass Greven zunächst auf Rang neun lag. Die anschließende Kür vor ausverkauftem Haus in der Halle Münsterland lief dann aber sehr gut, obwohl zwei noch sehr junge und unerfahrene Pferde zum ersten Mal die große Halle betraten. „Da weiß man vorher nie, was passiert, wenn man mit so jungen Pferden zum ersten Mal zur Musik in der voll besetzten Halle reitet“, so Trainerin Petra Leusmann. „Wir sind mit der Kür aber sehr zufrieden. Darauf kann man die nächsten Jahre sicherlich aufbauen.“

Das Niveau der anderen Vereine war jedoch auch so hoch, dass Greven auf Platz zehn in das abschließende Springen am Samstag startete. Das Springen beweist in jedem Jahr, dass sich hier noch einmal eine Menge ändern kann – und genauso war es auch für die Grevener. Die fünf Reiter, die im Springen an den Start gingen, zeigten dort noch einmal ihren Kämpfergeist und arbeiteten sich drei Plätze nach vorne. Frederike Plagmann startete ohne Hindernisfehler, ließ sich aber ein wenig zu viel Zeit und kassierte dafür einen Zeitfehler. Marie-Louise Meyer ließ sich noch ein bisschen mehr Zeit und hatte am Ende zwei Zeitfehler auf ihrem Konto. Da Lina Mersjann, Gina Meinert und Josefine Strotmann jedoch mit ihren Pferden fehlerfrei im Parcours blieben, gab es nur einen kleinen Abzug durch den Zeitfehler, den Frederike Plagmann zu verzeichnen hatte. Insgesamt war das ein versöhnlicher Abschluss für die Grevener auf dem siebten Rang.

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