Judo: Bezirksmeisterschaften
Grevener Nachwuchs räumt ab

Greven -

Einen ganz starken Eindruck hinterließen die Nachwuchskämpfer des JC Greven bei den Bezirksmeisterschaften in Bevergern.

Mittwoch, 05.02.2020, 15:07 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 16:06 Uhr
Die Grevener Nachwuchs-Judoka erzielten bei den Bezirksmeisterschaften in Bevergern hervorragende Ergebnisse.
Die Grevener Nachwuchs-Judoka erzielten bei den Bezirksmeisterschaften in Bevergern hervorragende Ergebnisse. Foto: Oliver Biedermann

Auch nach der Bezirksmeisterschaft der unter 18-Jährigen können Grevens Verantwortliche des Judo Clubs durchaus zufrieden sein.

Nach den Kämpfen am Anfang Februar in Bevergern war eine Ausbeute von vier Medaillenplätzen bei sieben Startern sehenswert. Timofej Bernhard (–55kg), Maximilian Martens (–60kg), Timon Beinker (–60kg) und Alexander Romanov (–73kg) zählten zum jüngsten Jahrgang der Altersklasse und schlugen sich gut gegen die überwiegend ältere Konkurrenz.

Trotz guter Leistung reichte es hier aber lediglich für Maximilian Martens mit einem dritten Platz bis aufs Treppchen.

Max Asche (–66kg) kämpfte sich souverän bis ins Halbfinale, wo er auf den Favoriten dieser Gewichtsklasse traf. Max hielt lange gut dagegen, bis er nach einem eigenen Ansatz auf eine Kontertechnik fiel und den Weg durch die Trostrunde fortsetzen musste. Hier agierte der Grevener wieder ungefährdet und freute sich am Ende über Bronze.

Sönke Biedermann (–66kg) räumte die Vorrunde in der selben Kategorie von der anderen Poolhälfte aus auf und stand mehr als verdient dem starken Bevergerner Rivalen im Finale gegenüber. In einem Kampf mit leicht optischem Vorteil für Sönke Biedermann konnte während der regulären Kampfzeit keiner der Kämpfer eine Wertung erzielen, so das das Finale in die Verlängerung ging. Hier fackelte der Grevener nicht mehr lange und nutzte direkt zu Beginn eine sich bietende Chance, die ihm den Bezirksmeistertitel und die Goldmedaille bescherte.

Daniel Romanov (–90kg) startete mit einer unglücklichen Niederlage in die Meisterschaft. Aber nicht aufgebend und voller Kampfgeist nutzte er noch die Chance auf den dritten Platz und fuhr somit die vierte Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft aus Grevener Sicht ein.

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