Fußball: DJK setzt weiter auf Sven Hehl
Weil Trainer und Team harmonieren

Greven -

Die Verantwortlichen beim Fußball-B-Ligisten DJK Blau-Weiß Greven und ihr Trainer Sven Hehl waren sich schnell einig. Auch über die Saison hinaus wollen sie weiter zusammenarbeiten. An Arbeit mangelt es freilich nicht: Vor allem personell müssen die DJKler nachbessern, um bessere Aussichten auf eine Rückkehr in die A-Liga zu haben.

Sonntag, 16.02.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 14:58 Uhr
Geht im Sommer in sein zweites Jahr als Trainer der DJK-Fußballer: Sven Hehl.
Geht im Sommer in sein zweites Jahr als Trainer der DJK-Fußballer: Sven Hehl. Foto: th

Während sich das Trainerkarussell vielerorts fast schon schwindelerregend schnell dreht, lässt es B-Ligist DJK Blau-Weiß vergleichsweise beschaulich angehen. Sven Hehl , nach dem A-Liga-Abstieg im vergangenen Sommer mit dem Neustart eine Klasse tiefer beauftragt, bleibt über die Saison hinaus. Wie Norbert Gellenbeck am Freitag bestätigte, war die Verlängerung nicht mehr als eine Bestätigung der bestehenden Vereinbarung. „Grundsätzlich haben wir uns zunächst auf zwei Jahre eingestellt.“

Hehls Zwischenbilanz scheint jedenfalls keinen Zweifel an dem eingeschlagenen Kurs aufkommen zu lassen. „Die sportliche Bilanz ist in Ordnung“, stellt der DJK-Abteilungsleiter fest. Und: „Er kommt in der Mannschaft sehr gut an.“

So rangiert der A-Liga-Absteiger mit 26 Zählern auf Rang sechs zwar deutlich abgeschlagen hinter den Spitzenteams aus Gievenbeck (45) und Mecklenbeck (42). Allerdings sei das erklärte Ziel auch nicht die sofortige Rückkehr in die Kreisliga A, betont Gellenbeck.

Was mit einer realistischen Einschätzung der personellen Voraussetzungen einhergeht. Schließlich ist der ursprünglich 24-köpfige Kader in den vergangenen Monaten spürbar geschrumpft. Genau 18 Spieler umfasst die Liste von Sven Hehl, der nicht zuletzt den Ausfall mehrerer Leistungsträger kompensieren musste. Dazu gehört auch der erst im Sommer in die Emsaue zurückgekehrte Maurice Seikowski. Dessen Verletzungspech nimmt kein Ende. Wann und ob er überhaupt wieder spielen wird, steht in den Sternen. Gleiches gilt für Jan Wagemann.

Noch kein Spiel bestritten hat Niklas Berkemeier. Beim ihm hofft der Trainer auf einen Einsatz im Laufe der Rückrunde, die für die DJKler in der Woche nach Karneval mit dem Heimspiel gegen Kinderhaus III beginnt. Zum Auftakt verzichten muss Sven Hehl auf Henrik Wigger. Auch er wird noch weitere vier Wochen pausieren müssen.

Die Beispiele beschreiben nicht nur aktuelle Schwierigkeiten, sie offenbaren ein grundsätzliches Problem. Anders als in den Jahren zuvor ist der B-Ligist personell dünn besetzt. Zu dünn, darin sind sich Abteilungsleiter und Trainer einig. Für die neue Saison gilt daher: „Wir benötigen definitiv in allen Mannschaftsteilen Verstärkung“, so Gellenbeck. „Wir werden Spieler anderer Vereine ansprechen“, beschreibt Sven Hehl denn auch die Aufgabe der kommenden Wochen und Monate. Unterstützt wird bei diesem Unterfangen weiterhin von Timo Ascheberg, der neben Sven Hehl auf der Trainerbank Platz nimmt. Erst danach könne man sportliche Ziele formulieren. „Im Moment trainiere ich eine Entwicklungsmannschaft“, so Hehl. Eine, die künftig wieder ambitionierten Fußball spielen soll, so lautet denn wohl der Wunsch.

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