Tischtennis: Verbandsliga
DJK beendet die Mini-Krise

Greven -

Na also – der Abwärtstrend der vergangenen Wochen ist gestoppt. Und wie! Deutlich mit 9:4 setzte sich Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven beim TTR Rheine durch und beseitigte damit gleichzeitig letzte Zweifel am Klassenerhalt. Nach den letzten Niederlagen zeigten die Grevener in Rheine eine starke und selbstbewusste Vorstellung – Lohn war schließlich ein klarer Erfolg.

Montag, 02.03.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 15:52 Uhr
Auch Stephan Bothe feierte einen Einzelsieg in Rheine und setzte sich mit den DJK-Herren durch.
Auch Stephan Bothe feierte einen Einzelsieg in Rheine und setzte sich mit den DJK-Herren durch. Foto: Stefan Bamberg

Wenn die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven zuletzt beklagten, zwar gute Spiele abgeliefert zu haben, aber am Ende ohne Zählbares da standen, so lief es beim bisherigen Tabellendritten, dem TTR Rheine, für die DJK „wie am Schnürchen“, denn am Ende stand ein in der Höhe nie erwarteter 9:3-Auswärtssieg.

Es begann schon „traumhaft“, denn im bisherigen Saisonverlauf ist es den DJKlern höchst selten gelungen, gleich alle drei Anfangsdoppel zu gewinnen. Haddick / Bothe und überraschend auch Heidkamp/Incegoz blieben in je vier Sätzen siegreich. Schließlich gelang auch Kaltmeier/Radke mit 11:9 im fünften Satz ein nicht unbedingt geplanter Sieg.

Dieses 3:0 schockte die Gastgeber sichtlich, denn bis auf deren jungen Spitzenspieler Linus Ripploh (3:1 gegen Stephan Bothe) kam zunächst niemand zu Erfolgen, so dass die Blau-Weißen sogar auf 6:1 davonziehen konnten. Die Erfolge von Max Haddick, Milan Heidkamp und Matthias Kaltmeier waren allesamt in überzeugender Manier herausgespielt und hochverdient.

Die Gastgeber wollten sich aber noch nicht geschlagen geben, denn Erpenstein (3:1 gegen Torsten Radke) und Dickmänken (3:2, nach 0:2 Satzrückstand) gegen Sinan Incegoz verkürzten auf 3:6.

Im Duell der Spitzenspieler zwischen Ripploh und Grevens Max Haddick wogte der Kampf hin und her, doch am Ende hatte der DJKler mit 11:9 im vierten Satz die Nase vorn.

Als dann auch noch der seit Wochen sieglose Stephan Bothe endliche wieder zu großer Form auflief und seinem Kontrahenten keine Chance ließ, war die Partie endgültig entschieden. Jetzt ging es nur noch um die Höhe des Ergebnisses.

Der schon im ersten Durchgang absolut überragend aufspielende Milan Heidkamp ließ es sich nicht nehmen, gegen Nübel mit einer wiederum überzeugenden Vorstellung den neunten und letzten Punkt für die Gäste zu markieren.

„Eine rundherum starker Auftritt, mit dem dieses Mal richtigen Ergebnis“, kommentierte DJK-Präsident Stephan Bothe das Resultat. „Mit nun neun Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz sollten wir wohl nicht mehr in Gefahr kommen, auch wenn wir in den nächsten Wochen nicht immer in Bestbesetzung antreten können und natürlich Gefahr laufen, einige Punkte abzugeben.“

Die Punkte für die DJK I : Haddick/Bothe (1), Heidkamp/Incegoz (1), Kaltmeier/Radke (1), Haddick (2), Bothe (1), Heidkamp (2), Kaltmeier (1), Incegoz (-), Radke (-).

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