Leichtathletik: TVE beim Saerbecker Grenzlauf
Genusslauf und Formtest für den TVE

Greven -

Die TVE-Triathleten bereiten sich auf die kommende Marathon-Saison vor. Da kam der Saerbecker Grenzlauf genau zur rechten Zeit.

Mittwoch, 04.03.2020, 16:14 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 12:36 Uhr
Die Triathleten des TVE Greven waren rund um Saerbeck unterwegs, um sich auf die Saison vorzubereiten.
Die Triathleten des TVE Greven waren rund um Saerbeck unterwegs, um sich auf die Saison vorzubereiten. Foto: TVE Greven

In der Vorbereitung auf einen Marathon gehören die sogenannten „langen Läufe“ zwischen 22 und 30 Kilometern zu den eher ungeliebten Pflichten, da sie relativ langsam gelaufen auch meist eher langweilig sind. Wenn man sich aber beim Laufen die Zeit mit netten Gesprächen vertreiben kann, ist das schon etwas anderes, schreibt der TVE Greven .

Vielleicht spielten diese Überlegungen auch eine Rolle, als vor 28 Jahren in Saerbeck die Grenzläufe ins Leben gerufen wurden. An drei Wochenenden hintereinander geht es sternförmig vom SC Falke zu den Außengrenzen des Ortes und an ihnen auf Feld- und Waldwegen entlang. Wer möchte, kann dann auch noch wieder bis zum Ausgangspunkt zurücklaufen. So wird der Ort umrundet und es kommen Strecken von jeweils etwa 24 Kilometer zusammen. Die Läufe sind nicht als Wettkampf konzipiert, sondern sind je nach Ambition der Test der Frühform unter Freunden oder tatsächlich die angenehme, weil unterhaltsame Form des „langen Laufes“.

Auch in diesem Jahr ließen sich die Triathleten des TVE Greven diese Gelegenheit nicht entgehen, die Vorbereitung auf das erste Highlight der Saison, die Halb- und Marathondistanz in Enschede oder sogar den Ironman in Südafrika angenehm zu gestalten. Markus Nobbe gehörte eher in die Kategorie der Frühformtester und war an allen drei Terminen in der Spitzengruppe flott unterwegs. Martin Scharf, Matthias Kütz und Ines Sandbote waren ähnlich schnell, schafften aber aus terminlichen Gründen nicht alle drei Starts.

Zu den Genussläufern zählten Anne Brockmann und Frank Simon, die sich in die zweite Startgruppe einreihten und an zwei Terminen die Begleitung der Saerbecker Kollegen und die schöne Landschaft genießen konnten. Getreu dem Motto „positiv Denken“ konnten der teils heftige Gegenwind oder die ergiebigen Regenschauer am Rosenmontag die gute Stimmung dabei nicht ernsthaft trüben.

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