Luftfahrtvereinigung: Daniel Kuschat „malt“ Luftbild
Das Vereinslogo exakt abgeflogen

Greven -

Daniel Kuschat, Pilot der Luftfahrtvereinigung Greven, fliegt das Vereinslogo ab.

Mittwoch, 22.07.2020, 10:30 Uhr aktualisiert: 23.07.2020, 12:45 Uhr
So sieht das Vereinslogo aus, das Daniel Kuschat virtuell in den Himmel zauberte.
So sieht das Vereinslogo aus, das Daniel Kuschat virtuell in den Himmel zauberte. Foto: Elena Mikolaj

Die Flugsaison 2020 nimmt langsam Fahrt auf und die Pilotinnen und Piloten der Luftfahrtvereinigung Greven suchen nach neuen Aufgaben und Herausforderungen. Einer von ihnen ist Daniel Kuschat – er hat sich was interessantes einfallen lassen und hervorragend umgesetzt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, wie Kuschat im Gespräch mit Pressesprecherin Elena Mikolaj erklärt.

Wie kamst du auf die Idee?

Kuschat: Hin und wieder sieht man, dass auf der Website Flightradar24 virtuell Bilder durch Flugzeuge gemalt werden. Daher stellte ich mir als Fluglehrer die Frage: Wie plant man so etwas eigentlich, und wie setzt man es dann fliegerisch um? So ist die Idee entstanden, selbst ein entsprechendes Bild zu gestalten.

Wie hast du das geplant?

Kuschat: Es fehlte am Ende nur noch das passende Motiv, um loszulegen. Mir war klar, dass es idealerweise mit einem durchgehenden Strich zu zeichnen sein muss, da der Flugweg in der Luft ja ohne Unterbrechungen aufgezeichnet wird. Und so fiel die erste Wahl schnell auf unser Vereinslogo die „Eule“. Ein Bild des Logos habe ich dann in GoogleEarth importiert, wo man es frei bewegen und in der Landschaft positionieren konnte. Nachdem ein Bereich gefunden wurde, in dem es keine Konflikte mit umgebenden Lufträumen gab, mussten nun dutzende Wegpunkte entlang der gewünschten Linien gesetzt werden, so dass auch die vielen Kurven nahezu rund abfliegbar werden. Die rund 46 Wegpunkte exportierte ich dann in die Flugnavigations-App auf meinem Smartphone, wo die Punkte mir gut sichtbar in der Karte eingeblendet werden.

Wie hast du das umgesetzt?

Kuschat: Die praktische Umsetzung sah nun ein möglichst exaktes Abfliegen der geplanten Strecke vor, weswegen wir uns für einen Tag unter der Woche entschieden haben, an dem meist weniger privater Luftverkehr unterwegs ist, dem man unter Umständen ausweichen müsste. Dann konnte es auch schon losgehen. Ich habe eine Freundin als Luftraumbeobachterin mitgenommen, und nach rund 50 Minuten Flugzeit mit der Breezer B600 konnten wir das Ergebnis unserer Arbeit im Internet bewundern.

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