Radsportfreunde absolvieren 200-Kilometer-Strecke
Marathon-Tour ohne Panne

Greven -

Auf eine 200-Kilometer-Strecke begaben sich die Radsportfreunde Greven. Und das bei besten äußeren Bedingungen und gänzlich ohne Panne.

Mittwoch, 26.08.2020, 08:38 Uhr aktualisiert: 26.08.2020, 11:52 Uhr
200 Kilometer auf dem Sattel und das Münsterland im Schnelldurchlauf: Die Radsportfreunde unterwegs auf ihrer Tour über Bad Rothenfelde, Oelde und Ascheberg.
200 Kilometer auf dem Sattel und das Münsterland im Schnelldurchlauf: Die Radsportfreunde unterwegs auf ihrer Tour über Bad Rothenfelde, Oelde und Ascheberg. Foto: RSF Greven

Und es gibt sie noch: Nach so vielen Jahren auf dem Sattel hatte der Radtourenwart der gelb-schwarzen Rennradler der Radsportfreunde Greven wieder eine neue 200-km-Strecke aus dem Hut gezaubert. Die Zauberei war allerdings hart erarbeitet: Neben akribischer Vorbereitung am heimischen PC wurde die Strecke noch mehrfach auf zwei schmalen Reifen – zuletzt in der großen Sommerhitze – abgefahren und jeder Meter auf Tauglichkeit geprüft. So war es kein Wunder, dass in der vergangenen Woche eine wunderschöne Strecke in großem Bogen um Münster herum pannenfrei abgeradelt werden konnte. Die Verpflegung erfolgte alle 50 Kilometer aus dem Begleitfahrzeug heraus.

Die erste Pause in Bad Rothenfelde konnten die Teilnehmer zum Glück überdacht auf dem Sportplatz genießen. Statt großer Hitze oder strammem Wind wie im Vorjahr wartete das Wetter dieses Jahr mit einem ergiebigen Regenschauer auf, der die wasserfesten Sportler über die nächsten 30 Kilometer begleitete. Fast wieder trocken wurde dann auch schon der zweite Halt an der Potts Brauerei in Oelde erreicht.

Die zweite Hälfte verging wie im Flug. Ein bisschen Paris-Roubaix-Feeling konnte am Wasserschloss Westerwinkel über das Kopfsteinpflaster genossen werden, bevor für die dritte Pause bei Kilometer 160 der reservierte Tisch im Biergarten des Landgasthauses Erdbüsken bei Ascheberg angesteuert wurde. Mit Kaffee, Kuchen und natürlich alkoholfreien Kaltgetränken waren die letzten 40 km Richtung Greven dann nur noch Formsache.

Apropos Formsache: Obwohl bedingt durch Corona dieses Jahr das gemeinsame Training montags und mittwochs verspätet begann, konnten mit vielen selbstorganisierten Fahrten in Kleingruppen die ausgefallenen Radtourenfahrten (RTF) an den Wochenenden kompensiert und Topform aufgebaut werden.

Bis auf den Regenschauer hatten die Rennradler auf ihrer diesjährigen Marathon-Tour optimale Bedingungen: Moderate Temperaturen, kaum Wind, keine Pannen – im Ergebnis eine flotte Geschwindigkeit über die Langdistanz.

rsf-greven.com

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