Tischtennis: Verbandsliga
Kräftemessen der Spitzenteams

Greven -

Kann die erste Tischtennis-Mannschaft der DJK am Wochenende ihren ersten Tabellenplatz in der Verbandsliga auch im Spitzenspiel gegen den TTC Petershagen/Friedwalde verteidigen? Zuletzt setzten sich die Grevener drei Mal sehr knapp mit 7:5 durch. Mit diesem Ergebnis wären die Blau-Weißen sicher auch gegen einen der Meisterschafts-Anwärter der Liga einverstanden.

Donnerstag, 24.09.2020, 18:22 Uhr
Max Haddick befindet sich aktuell in einer tollen Verfassung.
Max Haddick befindet sich aktuell in einer tollen Verfassung. Foto: Sven Thiele

Vor der Saison in der Tischtennis-Verbandsliga hatte man in Fachkreisen drei Mannschaften zu Favoriten auserkoren – den TTC Petershagen/Friedwalde, den TTC Mennighüffen und den SV Menne. Doch nach drei Spieltagen steht ein anderes Team an der Tabellenspitze, die DJK Blau-Weiß Greven. Nach drei 7:5-Siegen und somit 6:0 Punkten kann von Seiten der DJKler von einem gelungenen Saisonstart gesprochen werden.

Mit dem TTC Petershagen/Friedewalde kommt es nun für die Blau-Weißen zum ersten Kräftemessen mit einem der Saisonfavoriten. Die Gäste haben allerdings erst ein Punktspiel absolviert, das sie auch ohne ihren Topspieler Adrian Perez (Kuba) deutlich gegen den TV Geseke gewannen.

Vermutlich müssen sie auch in Greven auf Verstärkung aus der Karibik verzichten, weil wohl noch nicht ganz klar ist, ob die beiden Kubaner (neben Perez spielt an Position sechs auch noch Martinez) rechtzeitig eintreffen.

Die Gastgeber jedenfalls sind hochmotiviert, auch gegen einen der Staffelfavoriten zu punkten. „Angesichts der bisherigen Ergebnisse würde ich aktuell auf ein 7:5 für uns tippen“, meinte Grevens Spitzenspieler Max Haddick mit einem Augenzwinkern.

Haddick ist derzeit in außergewöhnlicher Frühform und würde sich auf einen Schlagabtausch mit Perez freuen. Aber auch wenn Perez nicht dabei sein sollte, verfügen die Gäste über ein sehr ausgeglichenes Team. Auch Tobias Jürgens und Marc-Kevin Wohl sind an den vorderen Positionen sicher kein „Kanonenfutter“ für Haddick und Hendrik Waterkamp.

Ganz stark trumpfte an Position drei der Pole Lukasz Waglewski auf, der für Stephan Bothe und Kapitän Matthias Kaltmeier schwer zu schlagen sein wird. Und auch die Ersatzleute der Petershagener verfügen in der Ranglistenwertung auf dem Papier über deutlich bessere Einzelspieler als die Grevener. So hat die aktuelle Nummer neun der Petershagener mehr Punkte als Matthias Kaltmeier, die Nummer vier der Blau-Weißen.

Doch in der Aufstellung: 1. Max Haddick, 2. Hendrik Waterkamp, 3. Stephan Bothe, 4. Matthias Kaltmeier, 5. Sinan Incegoz, 6. Reinhard Rothe wollen die Hausherren den Gästen von der niedersächsischen Landesgrenze auf jeden Fall einen guten Kampf liefern und vor hoffentlich einigen Zuschauern etwas Zählbares zu Hause behalten.

  • Sonntag, 11 Uhr, Emssporthalle
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