Tischtennis Verbandsliga: DJK bezwingt Petershagen/Friedewalde 10:2
Vierter Sieg im vierten Spiel

Greven -

Die Tischtennisherren der DJK bleiben Spitze. Auch gegen den TTC Petershagen/Friedewalde ließen sie am Sonntagmittag nichts anbrennen und gewannen unerwartet deutlich. Zu Gute kam den Grevenern, dass die favorisieren Gäste personell aus dem letzten Loch pfiffen.

Sonntag, 27.09.2020, 20:13 Uhr aktualisiert: 28.09.2020, 13:51 Uhr
Ließ in seinem zweiten Einzel nichts anbrennen: Henrik Waterkamp.
Ließ in seinem zweiten Einzel nichts anbrennen: Henrik Waterkamp. Foto: th

Vierter Sieg im vierten Spiel: So etwas nennt man wohl einen Lauf. Nach einem furiosen 10:2-Erfolg gegen einen der Staffelfavoriten, den TTC Petershagen/Friedewalde, stehen die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß an der Tabellenspitze.

Fairerweise muss man den Gästen zugestehen, dass sie nicht mit ihren besten Kräften am Start waren. Neben den beiden Kubanern Adrian Perez und Erik Martinez, die zur Zeit coronabedingt nicht einreisen dürfen, fehlte ihnen auch noch ihr zweiter Spitzenspieler Tobias Jürgens, so dass sie trotz starker Ersatzleute für einen Sieg am Sonntagmittag nicht in Frage kamen.

So hieß es nach überzeugenden 3:0-Erfolgen von Haddick, Waterkamp, Bothe , Inecgoz und einem Husarenstück von Matthias Kaltmeier, der im Entscheidungssatz einen 0:8-Rückstand noch in einen Sieg verwandelte, 5:0 für die DJKler, ehe Reinhard Rothe sich eine 2:0-Satzführung gegen Hemmersbach noch mit 2:3 aus der Hand nehmen ließ und die Petershagener zum ersten Gegentreffer kamen. Max Haddick und Hendrik Waterkamp ließen dann, trotz teilweise heftiger Gegenwehr, nichts anbrennen und sorgten für die Punkte sechs und sieben und damit schon mal für den Sieg.

Der in guter Form aufspielende Stephan Bothe erhöhte auf 8:1, ehe Matthias Kaltmeier – wieder nach einem Fünfsatzkrimi, dieses Mal nach einem 0:4-Rückstand – im Entscheidungssatz siegte. Den neunten Punkt besorgte Hemmersbach, der auch schon Rothe besiegt hatte. Er war beim 3:1 gegen Sinan Incegoz erneut nicht zu bezwingen, ehe Reinhard Rothe, dann mit einem 3:1-Erfolg den Schlusspunkt unter einen in der Höhe nicht erwarteten Erfolg setzte.

„Es läuft bei uns“, erklärte Stephan Bothe nach dem deutlichen Heimsieg. Und: „Es zeigt sich mal wieder, dass nicht immer die Mannschaften dauerhaft erfolgreich sind, die viele Starspieler auf dem Meldeformular haben, sondern diejenigen, die ihre möglichst beste Mannschaft am Spieltag auch tatsächlich an die Tische bekommen.“

Beim heimstarken TuS Bexterhagen wollen die Blau-Weißen am kommenden Wochenende ihre Erfolgsserie ausbauen, damit der Tabellenführer auch nach dem fünften Spieltag aus Greven kommt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7605177?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F
Nachrichten-Ticker