Fußball Kreispokal: SC Falke unterliegt Uffeln im Elfmeterschießen
Nicht nur die Latte steht im Weg

Saerbeck -

Der Traum vom Kreispokal, er szerplatzte für den SC Falke Saerbeck am Dienstag in Uffeln. Die Niederlage zeigte einmal mehr: In der Offensive steckt der Wurm.

Donnerstag, 01.10.2020, 11:07 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 11:20 Uhr
Felix Steuter sorgte in Uffeln zwar für die 1:0-Führung. Doch auch Saerbecks Torjäger blieb am Dienstagabend insgesamt blass.
Felix Steuter sorgte in Uffeln zwar für die 1:0-Führung. Doch auch Saerbecks Torjäger blieb am Dienstagabend insgesamt blass. Foto: th

Das Elfmeterschießen war die logische Konsequenz dafür, dass es die Fußballer des SC Falke Saerbeck einmal mehr verpassten, den Ball im Tor unterzubringen. Wie schon am Sonntag gegen Mettingen (0:1) haperte es auch im Kreispokal in der Offensive. Gegen Uffeln gelang den Falken zwar ein Tor. Doch das reichte nicht für den Einzug in die nächste Runde. Die Gastgeber waren besser vom Punkt aus. Zunächst glichen sie zum 1:1 in der regulären Spielzeit aus, um im Elfmeterschießen mit drei Treffern alles klar zu machen.

„Spätestens in der zweiten Halbzeit müssen wir die Dinger rein machen“, haderte Dragan Grujic einmal mehr mit den Offensivbemühungen seiner Elf, die zwar tonangebend war, vor dem Tor jedoch wenig entschlossen wirkte.

Auch dem Führungstreffer durch Felix Steuter ging ein Fehlschuss voraus. Den langen Einwurf von Nils Miethe platzierte Steuter zunächst nicht genau genug. Erst den Abpraller verwandelte Saerbecks Torjäger zur 1:0-Führung (19.).

Uffeln antworte prompt. Mit langen Bällen und dem Versuch, in den Saerbecker Strafraum einzudringen. Weil Bertram Schütze in der 23. Minute den Weg verbaute und dabei seinen Gegner zu Fall brachte, konnten die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Abend ihre Abschlussstärke vom Elfmeterpunkt aus unter Beweis stellen. Falke-Keeper Luca Peppenhorst blieb chancenlos.

„Wir haben das Spiel gemacht, gut gepresst und auch viel investiert“, fand Grujic in der Nachbetrachtung durchaus lobende Worte. Doch vor dem Tor blieben die Saerbecker blass.

Das änderte sich auch nicht grundlegend, als der Schiedsrichter nach 90 Minuten abpfiff und de Parteien zum entscheidenden Elfmeterschießen bat. Uffeln lieferte. Saerbeck dagegen hämmerte den Ball in Person von Marco Schubert und Marco Laumann zweimal gegen die Latte. Uffeln fünf, Saerbeck drei. Die Entscheidung in dieser Kreispokalrunde war gefallen. Und Dragan Grujic schon ein wenig konsterniert.

Saerbecks Trainer hofft, dass die Offensive endlich liefert. Möglichst schon an diesem Freitag, wenn sein Team im Heimspiel (!) den SV Dickenberg (Anstoß: 19.30 Uhr) erwartet. Personelle Umstellungen plant Dragan Grujic trotz der beiden Niederlagen in Folge nicht. „Ich sehr weiterhin viel Positives. Wir sind in der Lage, das Spiel aufzubauen.“ Allein, der Knoten muss noch platzen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7609698?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F
Nachrichten-Ticker