RuF St.Martin Greven-Bockholt: Wechsel an der Führungsspitze
„Jugendarbeit liegt mir am Herzen“

Greven -

Wechsel an der Spitze des Reit- und Fahrvereins St. Martin Greven-Bockholt. Franz Friehe hat den Vorsitz übernommen und hat mit einem jungen Vorstandsteam viel vor.

Sonntag, 11.10.2020, 16:26 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 10:04 Uhr
Als Gespannfahrer seit 20 Jahren aktiv, widmet sich Franz Friehe nun der Vorstandsarbeit.
Als Gespannfahrer seit 20 Jahren aktiv, widmet sich Franz Friehe nun der Vorstandsarbeit. Foto: RuF Greven

Gut zwei Jahre im Verein – und schon den Sprung in den Chef-Sessel vollbracht. Das nennt der Volksmund dann wohl eine „steile Karriere“. Und auch Franz Friehe selbst wundert sich immer noch ein wenig, wenn er daran denkt, in welchem Tempo er vom normalen Vereinsmitglied zum ersten Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins St. Martin Greven-Bockholt aufgestiegen ist. „Ich hatte zwei Tage Bedenkzeit. Aber unter der Bedingung, dass ich mit einer jungen und engagierten Mannschaft antreten werde, habe ich dann gerne zugesagt“, sagt der 66-Jährige, der mit dem Verein in den kommenden Jahren viel vor hat.

„Klar“, sagt Friehe, „Corona und seine Folgen haben auch uns hart getroffen. Wir haben in den kommenden Jahren erst einmal viel aufzuholen.“ Im vergangenen Jahr sollte das 50-jährige Bestehen des Vereins groß gefeiert werden – gestrichen. Auch die Voltigierabteilung des RuF, der sich sonst vermehrt auf das Gespannfahren konzentriert, hat gelitten. „Das müssen wir jetzt erst einmal alles wieder aufbauen. Die Jugendarbeit liegt mir am Herzen. Die Reiterei und das Voltigieren – das müssen wir erst einmal wieder ans Laufen bringen“, weiß Friehe, dass viel Arbeit auf ihn und sein Vorstandsteam wartet.

Was wohl auch für den kaufmännischen Bereich gilt, denn durch den Wegfall der kleineren und größeren Turniere und der fehlenden Möglichkeit, durch gastronomische Angebote Gelder zu generieren, gerieten auch in dieser Hinsicht viele Dinge in eine Schieflage. Hier freut sich Franz Friehe aber, auf die Familie Sahle zählen zu können. Friehe beerbte Uwe Sahle auf dem Posten des ersten Vorsitzenden, doch der RV St. Martin kann auch weiterhin auf die Unterstützung der Grevener Unternehmer, allen voran Albert Sahle, zählen. „Die Familie Sahle und der RuF St. Martin blicken auf eine lange gemeinsame Tradition zurück. Gut, dass das so bleibt.“

Und so sind die Grevener insgesamt doch ziemlich zuversichtlich, was die Zukunft angeht, trotz Corona und der diesbezüglichen Erschwernisse. Das Vereins-Jubiläum soll im kommenden Jahr mit einem Turnier und allem Drum und Dran nachgefeiert werden. Zudem soll die Jugendarbeit intensiviert werden.

Große Ziele, die Franz Friehe und sein Team in der nächsten Zeit vor der Brust haben. Doch manchmal – und das hat der neue RuF-Chef ja am eigenen Leib gesehen, dauert es gar nicht lange, bis es so weit ist. . .

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