Handball-Idol Christa Deparade verstorben
WM-Bronze und Torschützenkönigin 1965

Greven -

Christa oder „Flöhchen“ gehörte zu den absoluten Leistungsträgerinnen ihrer Zeit.

Donnerstag, 25.02.2021, 11:00 Uhr
Christa Deparade bei der Feier zu ihrem 80. Geburtstag.
Christa Deparade bei der Feier zu ihrem 80. Geburtstag.

„Die allerschönsten Erinnerungen – die bleiben doch in Greven“, sagte Christa Deparade im Oktober des Jahres 2019 am Rande der Feierlichkeiten zu ihrem 80. Geburtstag.

„Floh“ oder „Flöhchen“ Deparade, wie die quirlige ehemalige Handball-Nationalspielerin auch gerufen wurde, erlebte ihre sportlichen Hochzeiten in den 1960-er sowie 1970-er Jahren und auch bis in die frühen 1980-er Jahre hinein. Im Jahr 1965 wurde das Grevener Handball-Idol sogar Torschützenkönigin der damaligen Weltmeisterschaften und sicherte sich mit der Deutschen Nationalmannschaft die Bronzemedaille. Sie avancierte dabei zu den besten Spielerinnen des Turniers.

Christa oder „Flöhchen“ Deparade gehörte zu den absoluten Leistungsträgerinnen ihrer Zeit und natürlich auch beim SC Greven 09. Der Verein schaffte seinerzeit sogar den Aufstieg in die erste Bundesliga, der höchsten Deutschen Spielklasse. „Christa konnte einfach alles“, erinnerte sich der damalige Trainer Volker Schönewald auch daran, dass die eigentliche Rückraumspielerin schon mal im Tor zum Zuge kam, wenn es notwendig wurde. Dabei blieb die Leistungsträgerin stets zurückhaltend und stellte sich immer in den Dienst ihrer Mannschaft.

Zu den größten Erfolgen der torgefährlichen 09-Rückraumspielerin gehörte der Westdeutsche Pokalsieg, der Aufstieg in die erste Bundesliga und eben WM-Bronze 1965.

Deparade lebte viele Jahre in Greven und zuletzt bei ihrer Familie in Ibbenbüren. Sie wurde am 12. Oktober 1939 geboren und verstarb am 21. Februar 2021.

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