DJK und TVE auf dem Weg zur Fusion
„Die Mitglieder mitnehmen. . .“

Greven -

Die Fusion zwischen der DJK Blau-Weiß und dem TVE Greven - sie konnte bisher nur auf dem digitalen Weg vorangebracht werden. Die Mitgliederversammlungen beider Vereine sollen jedoch als Präsenzveranstaltungen stattfinden, um alle Mitglieder tatsächlich mitnehmen zu können. Von Martin Weßeling
Mittwoch, 03.03.2021, 10:45 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.03.2021, 10:45 Uhr
Leistungsturnen soll es beim neuen Fusionsverein nach wie vor geben – genau so wie Fußball.
Leistungsturnen soll es beim neuen Fusionsverein nach wie vor geben – genau so wie Fußball.
Das digitale Leben – es funktioniert irgendwie. Es stellt allerdings eine Krücke dar, ist ein Hilfsmittel, ist im Prinzip ein Behelf. Virtuell miteinander reden, feiern, Sport treiben ist im Prinzip wie der Verzehr von Analog-Käse: Sieht vielleicht aus wie ein Produkt liebevoll gepflegter Handwerkskunst, ist es aber nicht. Statt der auf einer Alm grasender Kuh, deren gesunde Milch am Ende in einer Geschmacks-Explosion endet, handelt es sich bei Kunstkäse um Zutaten wie pflanzliche Fette, pflanzliches Eiweiß, Stärke, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Aromen und Emulgatoren, die man – man glaubt es kaum – tatsächlich essen kann. Mehr aber auch nicht! Ähnlich sieht es auch aus, wenn man den Verschmelzungsprozess zwischen DJK BW und dem TVE Greven betracht. Aktuell und wegen Corona läuft in Sachen Fusion digital einiges, aber wenn es darum geht, aktuell gut 3000 Mitglieder zu einer echten und funktionierenden Gemeinschaft zusammenzuführen, ist das mehr als einen Maus-Klick oder ein Zoom-Meeting. „Wir wollen die Leute ja wirklich mitnehmen und den Sport in Greven vorantreiben. Das geht nicht nur in digitaler Form, sondern nur in Präsenz“, sagt Stephan Bothe von der DJK, der zusammen mit einigen Vereinskollegen und Vorstandsmitgliedern des (wahrscheinlich) künftigen Partnervereins dabei ist, den Verschmelzungsprozess voranzutreiben. Und das tagesaktuell und immer wieder mit diversen Anpassungen. „Corona zwingt uns dazu“, sagt Bothe. Immer wieder tauchten neue Fragen auf, immer wieder müssten Zeitpläne angepasst werden, nahezu täglich müsse man schauen, wie sich die Dinge pandemie-bedingt entwickeln würden.
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