Fußball: Nach dem Abstieg des FC Schalke 04
„Assauer dreht sich im Grab um. . .“

Reckenfeld -

Nicht nur der Traditionsverein hat sich längst mit der künftigen Zweitklassigkeit abgefunden - auch die Reckenfelder Fans des FC Schalke 04 wissen schon seit geraumer Zeit, dass es in der kommenden Saison im Punktspielbetrieb nicht zum FC Bayern München gehen wird. Von Stefan Bamberg
Mittwoch, 05.05.2021, 10:45 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.05.2021, 10:45 Uhr
Dietmar Grämer, Thorsten Schwarz und Stefan Maaß haben mit den Schalkern schon bessere Zeiten erlebt.
Dietmar Grämer, Thorsten Schwarz und Stefan Maaß haben mit den Schalkern schon bessere Zeiten erlebt. Foto: Stefan Bamberg
Es ist wirklich geschehen. Seit knapp zwei Wochen sind Dietmar Grämer, Stefan Maaß und Thorsten Schwarz ganz offiziell Fans eines zukünftigen Zweitligisten. Das 0:1 bei Arminia Bielefeld besiegelte, worauf sich die drei Reckenfelder monatelang vorbereiten konnten: Schalke 04 steigt aus der Bundesliga ab. Und irgendwie war es ein seltsam ruhiger Absturz: „Ich habe die Schalke-Spiele in letzter Zeit gar nicht mehr in voller Länge geguckt“, sagt Thorsten Schwarz. „Der Glaube an den Klassenerhalt war schon lange nicht mehr da“, erzählt Dietmar Grämer. „Weit weg“, fühlte sich auch Stefan Maaß, „alles passierte quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“ 13 Punkte aus 30 Spielen, 76 Gegentore, Schalke wird als einer der schlechtesten Absteiger aller Zeiten in die deutschen Fußball-Annalen eingehen. Ja, überhaupt weist der Niedergang des stolzen Revierklubs – der noch 2018 Vizemeister und zuvor Stammgast in der Champions League war – historische Dimensionen auf: eine Mannschaft ohne Herz, Funktionäre ohne Plan, zudem Verbindlichkeiten von offenbar weit über 200 Millionen Euro.
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