Gronau
„Das ist unser Wunschgegner“

Samstag, 19.07.2008, 10:07 Uhr

-nr/fv- Gronau . „Wir haben lange darauf warten müssen und am Schluss das größte Glück gehabt.“ Martin Schinke , Geschäftsführer der Fußballabteilung von GW Nottuln, fasste kurz zusammen, wie er den Aufstieg der Landesliga-Mannschaft gesehen hat. Am Donnerstag (17. Juli) begrüßte Schinke die Kollegen aus den anderen Landesliga-Vereinen zum Staffeltag, der traditionell beim Meister stattfindet.

Staffelleiter Gerhard Rühlow überreichte die offizielle Meisterschaftsurkunde und erklärte: „Mit Grün-Weiß Nottuln verlässt die dienstälteste Mannschaft die Landesliga .“ Seit 1997 gehören die Nottulner der Liga an. Er habe ihnen – ohne damit andere Vereine zurücksetzen zu wollen – den Aufstieg gegönnt, weil die Grün-Weißen immer oben mit dabei waren, meinte Rühlow.

Stichwort Grün-Weiß: Für Vorwärts Epe beginnt die neue Spielzeit gleich mit einem Kracher. Am Wolbertshof empfängt die Elf von Robbert Weegerink am 17. August die Spielvereinigung Vreden. Aufsteiger gegen Absteiger also. Ein ganz besonderes Spiel für die beiden Neuzugänge der Vorwärtsler, Jens Weinberg und Yavuz Gemicioglu, die beide schon in Vreden aktiv waren. Am zweiten Spieltag führt die Reise Epe dann zum SV Dorsten-Hardt.

Staffeltag der Landesliga am Donnerstag, Stafelltag der Bezirksliga am Mittwoch – und endlich sind auch die Geheimnisse um die Spielpläne gelüftet. Wie aber bewerten die Vereinsverantwortlichen diese?

„Das ist unser Wunschgegner“, strahlte Vorwärts Epes Co-Trainer Dirk Werenbeck, als er von der Spielvereinigung Vreden als Kontrahent zum Auftakt hörte. „Mit den Gronauern Maik Meyer, René Dornieden und Ahmet Durmaz ist es ja schon fast wie ein Derby. Dazu haben wir noch ein Heimspiel. Besser konnte es nicht kommen.“

Getrübt hingegen ist die Laune bei SG Gronau. Als „Hammer-Auftakt“ bezeichnete Spielertrainer Carsten Minich die Gegner Billerbeck, Coesfeld und Borken zum Saisonstart. Pikanterie am Rande: Gleich am 17. August kommt es zum Wiedersehen mit Marco Jedlicka, dem Ex-Trainer des FC Epe, der nun beim VfL Billerbeck die Fäden in der Hand hält.

Wenig Verständnis zeigte Carsten Minich hingegen für die Tatsache, dass sein Team die letzten drei Spiele der Hinrunde und dazu das Auftaktspiel der Rückrunde allesamt auswärts antreten muss. Staffelleiter Rühlow klärt auf: „Ich war gezwungen, einige Spieltage vorzuziehen beziehungsweise zu tauschen. So kommt es zu diesem Phänomen.“ Doch auch der letzte Spieltag gefällt Minich nicht: „Da müssen wir schon wieder gegen den FC Epe ran. Aber warten wir ab: Vielleicht geht es ja noch um etwas für einen der beiden Teams. Und dann ist diese Ansetzung doch ein Glücksfall.“

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