Gronau
„Sticheleien“ vor dem Derby haben begonnen

Samstag, 30.08.2008, 09:08 Uhr

-nr- Kreis Borken. André Frankemölle hat es auch längst gemerkt: Es kribbelt im Ort. Das Derby zwischen Rot-Weiß Nienborg und dem SV Heek am dritten Spieltag der Kreisliga A am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) wirft seine Schatten längst voraus. Ein Gefühl, das dem RWN-Coach nicht unbekannt ist: „Mit Ahaus habe ich natürlich ähnliche Situationen erlebt“, erzählt Frankemölle. Die eine oder andere „ Stichelei “ habe er unter der Woche in Nienborg schon mitbekommen. „Doch wir dürfen uns nicht ablenken lassen“, warnt er. „Denn ich bin mir sicher, wir sind in der Lage, diesen Ortsvergleich spielerisch für uns zu entscheiden – wenn wir aus unseren Fehlern, die wir in Wessum gemacht haben, lernen.“ Mimi Elyo und Oliver Schmidt kehren pünktlich zum „Spiel des Jahres“ in den Kader zurück. Hinter Alexander Bohn und Dirk Frankemölle stehen Fragezeichen.

„Wir wollen Zähne zeigen und die ersten Punkte einfahren!“ Auch für Uwe Göbel und seine Elf von Arminia Gronau steht gegen den FC Epe 2 ein Stadtduell auf dem Programm. „Mit der Punktausbeute bislang bin ich natürlich absolut nicht zufrieden. Allerdings habe ich auch nicht damit gerechnet, dass wir anscheinend doch mehr Zeit brauchen, um die Neuzugänge und den Nachwuchs zu integrieren“, hat Göbel eine Erklärung parat. Also müsse man nun „besonnen an die Ausgangsituation herangehen: Was wir brauchen, ist Kontinuität.“ Was Sascha Bajorath vom FC Epe 2 braucht, scheint klar: einen Knipser, der das Tor trifft. „Das war schon zum Haareraufen, was da in Heek passiert ist“, kann er die 1:3-Niederlage immer noch nicht begreifen, als sein Team eine Fahrkarte nach der anderen schoss. Auf Seiten von Arminia werden Christopher Niehoff und Paul Kostyrenko, eventuell auch Sevket Karaman zurückerwartet. Für Hendrik Dornieden (Rücken) und Murat Dagdagan (Schulter) wird es dagegen eng mit einem Einsatz.

„Das ist schon ein wenig ärgerlich“, glaubt Vorwärts Gronaus Trainer Ralf Cordes, dass mehr drin gewesen wäre bei diesem Saisonstart. „Aber im ersten Spiel gegen Nienborg hat uns die Leidenschaft gefehlt.“ So oder so: „Beim 7:2 gegen Stadtlohn 2 hat die Mannschaft gemerkt, was möglich ist. Chancen rechnen wir uns nun auch beim Tabellenführer aus.“ Und das aus gutem Grund: Die Lüntener sind so etwas wie der Lieblingsgegner der Vorwärtsler, die in der letzten Saison beide Spiele gewannen. Thomas Hörsken fällt wegen seiner Roten Karte aus. Adam Safar hat zwar mit dem Lauftraining begonnen, ein Einsatz kommt aber noch zu früh.

In Vreden treffen mit der Reserve der Spielvereinigung und dem VfB Alstätte Gegensätze aufeinander. Hier der Gastgeber, sechs Punkte auf dem Konto und ohne Gegentreffer, auf der anderen Seite der VfB, der bisher noch keinen Zähler und keinen Treffer verbuchte. Beim Ligadritten kann der VfB nur angenehm überraschen – das will er auch, wie Trainer Haveloh betont. Ausfallen werden wegen einer Klassenfahrt Christoph Winking, Alexander Hilbring und Hendrik Lammers, dafür rücken aber Danny van der Hartt und Christoph Terhaar in den Kader.

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