Gronau
„Wir Alstätter Jungs müssen zusammenhalten“

Samstag, 22.11.2008, 12:11 Uhr

Ahaus-Alstätte. Seit diesem Sommer trainiert Dirk Haveloh gemeinsam mit Thomas Maas den VfB Alstätte . Der personelle Umbruch und die Integration einiger Jugendspieler macht sich auch in der Tabelle bemerkbar. WN-Mitarbeiter Nils Reschke sprach mit Haveloh über den Abstiegskampf, das sportliche Konzept und die Arbeit als Trainer in Alstätte.

Herr Haveloh, wie akut befindet sich der VfB Alstätte denn nun tatsächlich in Abstiegsnöten?

Dirk Haveloh: Unser Ziel lautete immer Klassenerhalt. Wenn wir am Saisonende dort stehen, wo wir in der Tabelle aktuell angesiedelt sind, also auf Rang 14, dann wären wir damit auch zufrieden.

Das hört sich nach einem „aber“ an?

Haveloh: Wir wollen nicht leugnen, dass es durchaus passieren kann, dass der Klassenerhalt erst in den letzten Spielen unter Dach und Fach gebracht wird.

Auffällig war, dass die Mannschaft nach einer guten Leistung eine Woche später oft einen erneuten Dämpfer hinnehmen musste.

Haveloh: Das ist ganz klar eine Sache der Einstellung. Denn Niederlagen wie gegen Heek oder SC Südlohn 2 dürfen uns auf diese Art und Weise nicht passieren. Kämpfen kann jeder. Da darf auch das junge Durchschnittsalter des Teams keine Entschuldigung sein. Denn wir haben auch gesehen, zu was wir in der Lage sind, wenn der Einsatz stimmt.

Sie sprechen die jungen Nachwuchskräfte an. Der VfB hat auf Neuverplfichtungen gänzlich verzichtet. Wie sieht das sportliche Konzept aus?

Haveloh: Mit Christoph Wilking oder Daniel Hilbring haben wir die ersten Junioren in die „Erste“ integriert. Dieser Prozess wird sich auch im Laufe der kommenden Jahre fortsetzen. Wenn ich mir zum Beispiel unsere B-Jugend anschaue, die unangefochtener Tabellenführer ihrer Liga ist, so können wir uns sicherlich Schritt für Schritt, Jahr für Jahr verbessern.

Und was ist diese Saison noch möglich?

Haveloh: Es zählt nur der Klassenerhalt. Wir sind alle Alstätter Jungs und müssen zusammenhalten. Dann hat unser Nachwuchs auch eine Perspektive, künftig guten Fußball in der Kreisliga A zu präsentieren.

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