Gronau
Sechs Satzbälle reichen nicht

Montag, 26.01.2009, 19:01 Uhr

Gronau-Epe - „Es wäre mehr drin gewesen für die Volleyballer des TV Westfalia Epe .“ So lautete die einhellige Meinung der Zuschauer nach dem 0:3 gegen den Tabellenführer aus Bottrop .

Im ersten Satz verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Die Eperaner standen gut in der Abwehr und punkteten vor allem über Bernd Himmelberg auf der Mittelblockerposition und den wieder einmal durchschlagskräftigsten Angreifer, Bernd Heming . Epe gelangen zwar die spektakuläreren Punkte, ließ aber auch viele unnötige Punkte zu. Gravierend war, dass Epes Spielertrainer Rimco Schrijer einfach nicht ins Spiel finden wollte. Normalerweise ein Garant für Punkte in engen Situationen, gelang ihm am Sonntag wenig. Somit fehlten den Hausherren einige Punkte, die normalerweise zum Satzgewinn gereicht hätten. So musste der erste Durchgang mit 21:25 abgegeben werden.

Im zweiten Spielabschnitt verteilte Zuspieler Sebastian Förster die Bälle geschickt an alle Angreifer. Besonders Dennis Müller und Bernd Heming punkteten regelmäßig über die Außenpositionen. Beide Mannschaften erzeugten durch starke Aufschläge Druck und kamen teilweise zu direkten Punkten. In dieser Phase stand jedoch der Eperaner Annahmeriegel einen Tick besser. Die Gastgeber setzten sich im Satzverlauf vom Konkurrenten ab, bis sie sechs Satzbälle hatten. Jedoch zeigte das sonst so nervenstarke Eper Team ungewohnte Schwächen und verlor den Satz noch 25:27.

Den vermeidbaren Satzverlust noch im Hinterkopf, verpasste Westfalia den Auftakt im dritten Satz. Der abgeklärte Tabellenführer verwaltete den Vorsprung zum 25:21 und besiegelte damit die Eper 0:3-Niederlage.

„Aus dieser Niederlage können wir wichtige Erkenntnisse ziehen. Bottrop hatte mehr Qualität im Spielaufbau als wir, daran müssen wir arbeiten. Aber wir können auch positive Aspekte mitnehmen. Unser Außenangriff hat zuletzt deutlich mehr Durchschlagskraft bekommen. Besonders Bernd Hemings Formkurve zeigt weiter steil nach oben. Das schafft uns gute Perspektiven für den weiteren Saisonverlauf,“ erklärte Mannschaftssprecher Bernd Himmelberg.

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