Gronau
„Dankeschön an Ralf“

Freitag, 15.10.2010, 13:10 Uhr

Schöppingen - Am Ende ging alles sehr schnell. Als neuen Trainer präsentierte der ASC Schöppingen Marco Streuff . WN-Mitarbeiter Nils Reschke sprach vor Streuffs „ Feuerprobe “ gegen Lavesum mit dem Coach.

Herr Streuff, wie fühlt man sich als neuer ASC-Trainer?

Marco Streuff (32): Nun, der richtige Job beginnt erst am Sonntag beim Spiel beziehungsweise dann am kommenden Dienstag beim Training. Aktuell geht es erst einmal darum, so banal sich das anhört, sich die ganzen Vornamen meiner Spieler zu merken.

Was sind aktuell die ersten Maßnahmen?

Streuff: Für den Sonntag stellt sich die Mannschaft wohl von selber auf. Ich werde mich vorher noch mit Stefan Blick und Markus Walbersmann zusammensetzen und die bisherige taktische Marschroute durchgehen, die einzelnen Positionen der Spieler.

Mit welchem Ziel treten Sie in Schöppingen an?

Streuff: Es ist natürlich eine schwierige Mission. Drei Mannschaften machen in dieser Liga den Titel unter sich aus. Darunter kann jedes Team jedes andere schlagen. Das macht es so schwer. In einer komfortablen Situation befindet sich der ASC also schon von vorne herein nicht. Deswegen kann das primäre Ziel nur lauten: Möglichst schnell möglichst viele Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Wie das geschieht, ist fast nebensächlich. Als Trainer kannst du selbst in der Bundesliga nicht nach ein, zwei Trainingseinheiten alles reformieren.

Ihr Vorgänger Ralf Zenker verließ den Verein überraschend. Wie haben Sie die Situation in Schöppingen empfunden?

Streuff: Ich habe gespürt, wie respektvoll der ganze Club mit Ralfs Entscheidung umgegangen ist. Deswegen - das habe ich auch der Mannschaft gesagt - kann das erste Spiel unter meiner Regie nur ein sportliches Dankeschön an Ralf sein, der hier eineinhalb Jahre durchweg positive Arbeit hinterlassen hat.

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