Handball-Bezirksliga 3
Geschichte des HSC Gronau ohne Happy End

Gronau -

Ein 39:35-Sieg zum Saisonabschluss gegen Eintracht Hiltrup hat den Bezirksliga-Herren des HSC Gronau nicht gereicht, um den Abstieg zu vermeiden. Weil Tabellennachbar SC Kinderhaus im Derby gegen den SC Münster 08 mit 38:35 ebenfalls erfolgreich war, blieben die Gronauer Tabellendreizehnter.

Montag, 06.05.2013, 06:05 Uhr

 Vergeblicher Sieg: Martin Kabasi und seine Mitspieler vom HSC Gronau haben den Klassenerhalt nicht geschafft.
 Vergeblicher Sieg: Martin Kabasi und seine Mitspieler vom HSC Gronau haben den Klassenerhalt nicht geschafft. Foto: nre

Es hat nicht sollen sein: Zwar erledigten die Bezirksliga-Handballer des HSC Gronau am letzten Spieltag mit dem 39:35-Sieg gegen Eintracht Hiltrup ihren Part, um im letzten Moment doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Doch weil Konkurrent SC Westfalia Kinderhaus am Sonntag nicht mitspielte und seinerseits den SC Münster 08 schlug (38:35), endete die Vereinsgeschichte des HSC Gronau ohne Happy End. Als Vorletzter der Tabelle ist die Mannschaft abgestiegen.

Eintracht Hiltrup begann wie erwartet mit viel Druck, nutzte in den ersten Minuten immer wieder Lücken in der HSC-Abwehr und führte schnell mit zwei Toren. Erst nach gut zehn Minuten wachte der Tabellenvorletzte etwas auf und kämpfte sich auf 7:8 ran. In der 20. Minute gingen die Gronauer dann erstmals in Führung (12:11). Was dann geschah, ließ den Hiltruper-Trainer sprichwörtlich hochgehen. Der HSC drehte auf und setzte sich bis zur Pause bis auf 22:14 ab.

Benjamin Haarhuis , der den verhinderten Robinson Kröger vertrat, ermahnte sein Team in der Kabine, nach dem Seitenwechsel den Ball in der Offensive sicher zu halten, um nicht in das gefährliche Konterspiel der Eintracht zu laufen. „Der Vorsprung ist komfortabel, aber auch acht Tore können aufgeholt werden“, warnte er.

So war es dann auch: Hiltrup stellte auf eine offensive 4:2-Formation um, und wie befürchtet schlichen sich überflüssige Abspielfehler in das Spiel des HSC ein. Die Gäste konterten immer wieder erfolgreich, sodass es immer spannender wurde. Doch am Ende behaupteten die Gronauer den Vorsprung.

„Schade, dass wir erst im letzten Spiel der Saison mal wieder richtig Spaß hatten und über weite Strecken der Partie überzeugen konnten“, meinte Keeper Markus Reimers. „Aber zumindest war es ein ordentlicher Abschied.“ Ein Kapitel des Gronauer Handballsport ist damit geschlossen, ehe mit der Rückkehr der meisten Spieler zu Vorwärts Gronau ein neues aufgeschlagen wird. Schon nach Pfingsten beginnt das gemeinsame Training.

HSC:Reimers – Reß, Woltering, M. Kabasi, Hegenberg, Hofstedde, Ludewig, Piechowski, Linke, Theissen, Maanel, Fischer.

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