Volksbank-Sommer-Cup: Vorwärts Epe holt Titel
Revanche glückt mit Glück

Gronau -

Die Bezirksliga-Fußballer von Vorwärts Epe setzten sich im Finale der Gronauer Stadtmeisterschaft gegen den A-Ligisten FC Epe mit 7:5 nach Elfmeterschießen durch, nachdem es nach 90 Minuten 3:3 (1:1) gestanden hatte. Während die Grün-Weißen dabei auch viel Glück auf ihrer Seite hatten, war das Spiel um Platz drei eine überraschend klare Angelegenheit. Hier unterlag Bezirksliga-Aufsteiger Fortuna Gronau den B-Liga-Kickern der SG mit 0:4 (0:1).

Sonntag, 11.08.2013, 15:08 Uhr

Jubel bei Vorwärts Epe: In der Neuauflage des Vorjahresfinales setzten sich diesmal die Grün-Weißen durch und feierten danach ausgelassen den mittlerweile achten Titelgewinn beim Volksbank-Sommer-Cup.
Jubel bei Vorwärts Epe: In der Neuauflage des Vorjahresfinales setzten sich diesmal die Grün-Weißen durch und feierten danach ausgelassen den mittlerweile achten Titelgewinn beim Volksbank-Sommer-Cup. Foto: Angelika Hoof

Revanche geglückt: Nachdem im Vorjahr noch der FC Epe nach dem 2:1-Finalsieg bei der Gronauer Fußball-Stadtmeisterschaft gegen Vorwärts Epe jubelte, triumphierten diesmal die Grün-Weißen im Duell mit den Blau-Weißen. In einem ebenso abwechslungsreichen wie spannenden Endspiel bei der 16. Auflage des Volksbank-Sommer-Cups im Spechtholtshook setzte sich der Bezirksligist nach Elfmeterschießen mit 7:5 (1:1, 3:3) durch.

Sechsmal (2000, 2004, 2006, 2010, 2012, 2013) standen sich die beiden Kontrahenten in den letzten 16 Jahren im Endspiel gegenüber, wobei Vorwärts Epe nun zum dritten Mal nach 2006 und 2010 die Nase im Eper Finalderby vorne hatte. Lars van Schelve war es am Samstag vorbehalten, mit seinem Schuss den „Pott“ zurück an den Wolbertshof zu holen, wo er nunmehr zum insgesamt achten Mal im Trophäenschrank stehen wird.

„Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, das wir im Elfmeterschießen glücklich für uns entscheiden konnten“, hielt sich die Freude bei Vorwärts Trainer Jochen Wessels in Grenzen. Hätten Sven Freiberg (86.) und Philipp Sprakel (90.) ihre großartig herausgespielten Chancen in den letzten Minuten der Begegnung in Tore für den FC Epe ummünzen können, wäre es nämlich gar nicht zu einem Elfmeterschießen gekommen.

„Wir haben uns gut verkauft“, lobte daher auch FC Epes Spielertrainer Jeroen van der Veen, der seine Elf ohne Mallorca-Urlauber Christian Kottig effektiv auf den Bezirksligisten eingestellt hatte. Insbesondere den gut aufgelegten Nico Hache bekamen die Vorwärtler in den ersten 20 Spielminuten kaum in den Griff. Nachdem Hache bereits in der sechsten Minute einen ersten Warnschuss auf das Vorwärts-Tor abgegeben hatte, schlug sein zweiter Schuss ins untere linke Eck zum 1:0 (10.) ein. Doch die Grün-Weißen ließen ihre Köpfe nicht hängen. Während Faik Tan am Boden liegend das FC-Gehäuse nur knapp verfehlte, schlenzte Mario Frieler das Leder aus der Drehung zum 1:1-Ausgleich in die Maschen.

Nach dem Seitenwechsel war es indes erneut der Kreisligist, der mit seinem gut aufgestellten Kader den Ton angab. Nur eine Minute, nachdem Aleksandar Temelkovs Schuss knapp den Pfosten gestreift hatte, traf Sven Terglane zur erneuten Führung für die Blau-Weißen (47). Doch auch diese sollte nicht lange Bestand haben, denn quasi mit dem nächsten Angriff nutzte Julian Reus eine Hereingabe zum 2:2 (48.). Chancen hüben wie drüben durch Monnikhof (53.) und Temelkov (60.) sorgten dafür, dass die begeisterten Zuschauer ein tolles Finale zu sehen bekamen. Goalgetter Faik Tan war schließlich mit einem Aufsetzer zur Stelle und sorgte für einen weiteren Treffer der Grün-Weißen (62.), dem Jan Bernd Hilbring (83.) ein Kopfballtor über den verdutzten Vorwärts-Keeper Maikel Visser hinweg zum 3:3 folgen ließ.

Im damit fälligen Elfmeterschießen war Vorwärts Epe das Glück hold, denn sowohl bei Thomas Gerwens als auch Florian Albers hatte Dirk Wöltering die Ecke geahnt, konnte beide Schüsse jedoch nicht parieren, was ihm hingegen bei Timo Zorn gelang. Auf der anderen Seite verschossen Sven Freiberg und Matay Ipek, sodass die Vorwärtler am Ende mit 7:5 gewannen.

Trotz des Titelgewinns ist die grün-weiße Welt für Jochen Wessels längst noch nicht in Butter. „Zunächst einmal möchte ich dem FC Epe gratulieren. Sie haben in dieser Saison eine starke Elf, in der viel Potenzial steckt und die uns das Leben recht schwer gemacht hat. Natürlich haben auch bei uns urlaubsbedingt noch vier bis fünf Stammspieler gefehlt, die ab Montag wieder ins Training einsteigen werden. Als Fazit der Stadtmeisterschaft bin ich mit der Leistung, insbesondere in der Vierer-Kette, nicht zufrieden. Da verlieren wir einfach zu viele Bälle, was wir uns in der Bezirksliga nicht erlauben können“, so Jochen Wessels.

16. Volksbank-Sommer-Cup

1/77
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: Angelika Hoof
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
  •  

    Foto: aho
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1839600?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35322%2F1794710%2F1948442%2F
Prinz Thorsten II. und Tief „Yulia“ stürmen das Rathaus
„Yulia“ machte nicht nur die Fidelen Bierkutscher um Präsident Heinz Kenter (mit Schirm) nass.
Nachrichten-Ticker