Großes „Aufstiegsfinale“ in den Eper Bülten
Es geht um alles

Gronau-Epe -

FC Epe gegen SuS Olfen – mit dieser Partie endet am Donnerstag ab 15 Uhr in den Eper Bülten die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga 11. Die Gastgeber haben durch das 2:2 im Hinspiel das Tor in die höhere Liga bereits ein bisschen geöffnet. Jetzt soll – mit Unterstützung eines großen Publikums – mit dem Aufstieg ein „toller Saisonabschluss“ gelingen.

Mittwoch, 18.06.2014, 18:06 Uhr

An Einsatzfreude ließ es FCE-Torjäger Aleksandar Temelkov in den bisherigen Aufstiegsspielen nicht missen. Ob er am Donnerstag in der entscheidenden Partie gegen SuS Olfen auch seinen Gegenspielern entwischen kann?
An Einsatzfreude ließ es FCE-Torjäger Aleksandar Temelkov in den bisherigen Aufstiegsspielen nicht missen. Ob er am Donnerstag in der entscheidenden Partie gegen SuS Olfen auch seinen Gegenspielern entwischen kann? Foto: aho

Ein Stück weit hat der FC Epe die Tür zur Bezirksliga bereits aufgestoßen. „Mit dem 2:2-Unentschieden in Olfen haben wir die bessere Ausgangsposition“, sagt Jeroen van der Veen vor dem entscheidenden Spiel am Donnerstag. Anpfiff ist um 15 Uhr in den Eper Bülten . „Der SuS muss mindestens ein Tor schießen.“

Der Spielertrainer ist zuversichtlich: „Die Mannschaft hat richtig Lust, eine Liga höher zu spielen“, berichtet er Eindrücke aus dem Training. Die beiden spielenden Trainer Christian Kottig und Jeroen van der Veen haben schon auf der Rückfahrt von Olfen die erste Begegnung analysiert. Auch am Dienstag haben sie noch einmal zusammengesessen.

„Gerade im Zweikampf-Verhalten dürfen wir nicht so lieb sein“, lautete eine Erkenntnis. Die Konsequenz: „Da müssen wir viel energischer werden“.

Er und Kottig seien sich einig, dass der SuS Olfen eine spielerisch gute Mannschaft sei, die der FCE aber durchaus schlagen könne. „Das ist eine ganz neue Situation für uns. Es geht um alles – eine weitere Chance aufzusteigen gibt es nicht.“

Erwartet wird, dass die Gäste aus Olfen etwas offensiver spielen als im Hinspiel. „Wenn sie kein Tor machen, haben sie am Ende nichts“, sieht Jeroen van der Veen durchaus leichte Vorteile auf Seiten der Gastgeber. „Wenn Olfen mehr kommen muss, entstehen Räume, die wir für unser schnelles Spiel nutzen wollen.“

Philipp Schlamann hat im Spiel in Olfen einen Pferdekuss bekommen. Ob er spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Ansonsten kann das Trainerduo alle Akteure einsetzen. Auch Joker Shemsi Osmani gehört zum Kader. „Wir können auf ihn zurückgreifen, ohne dass sein Einsatz im Relegationsspiel der Zweiten gefährdet ist“, betont Jeroen van der Veen.

SuS-Trainer Michael Brüggemann, ist „nicht sehr glücklich“ mit dem Ergebnis aus dem ersten Spiel. „Das setzt uns ein bisschen in Zugzwang.“ Sein Team komme aber „selbstbewusst nach Epe“. Brüggemann geht davon aus, dass seine Elf „mehr im Rhythmus ist als am Sonntag.“ Zur Begründung führt er an, dass insbesondere die Abwehr jetzt besser aufgestellt sei, da „einige Leute am Sonntag quasi fast nach Verletzungen oder aus dem Urlaub kommend“ aufgelaufen seien.

Gerade die Abwehr müsse „kompakt stehen und gute Arbeit leisten; auch und gerade wegen der Qualität des Sturms des FCE.“ Brüggemann ist zuversichtlich, dass seine Elf die „entscheidende Schüppe drauflegen kann, um in Epe zu bestehen.“ Dazu komme natürlich, dass viele Fans des SuS die Mannschaft nach Epe begleiteten. „Das gibt weitere Motivation“.

Motivation – darüber macht sich Jeroen van der Veen keine Gedanken. Ein letztes Mal – dann ist die Fußballsaison 2013/2014 auch für den A-Liga-Meister beendet. „Da wird sich jeder noch einmal richtig reinhängen“, verspricht er eine engagierte Vorstellung seiner Elf.

Die Mannschaft setzt natürlich auf die große Unterstützung des heimischen Publikums. „Die Zuschauer haben uns durch die Saison begleitet und wollen jetzt gemeinsam mit uns einen tollen Abschluss erleben.“

► Der FCE-Fußball-Vorstand weist auf einige Vorgaben hin.

Eintrittspreise: Erwachsene (auch Mitglieder): drei Euro; Jugendliche/Schüler/Studenten/Rentner: 1,50 Euro; Frauen: freier Eintritt

Empfehlung: Zuschauer aus der Umgebung werden gebeten, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad zum Sportplatz zu kommen. Aufgrund des erwarteten großen Zuschauerzuspruchs könnte durch frühzeitiges Erscheinen der Andrang an der Kasse entzerrt werden.

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