Abbruch: Schiedsrichter fühlt sich bedroht
Frauenfußballspiel in Gronau eskaliert

Gronau -

Auch im Frauenfußball kann es durchaus rustikal zugehen – und Spielabbrüche sind längst kein reines Privileg der männlichen Kicker-Zunft mehr. Am Sonntag war jedenfalls die Meisterschaftspartie der Kreisliga B Ahaus zwischen Fortuna Gronau 2 und Eintracht Ahaus nach 41 Minuten beendet. Grund: Der Schiedsrichter fühlte sich laut Begründung im Spielbericht von einem Mitglied des Trainerstabs der Gäste bedroht.

Montag, 13.10.2014, 14:10 Uhr

Staffelleiter Werner Zimmer hat die Angelegenheit bereits an die Kreisspruchkammer weitergegeben und rechnet nach Stand der Dinge mit einer Spielwertung zugunsten der Gronauerinnen. „Da hat sich wohl einer ziemlich danebenbenommen“, so sein Eindruck.

Wie Fortuna-Obmann Harry de Wagt im Gespräch mit den WN berichtete, begann das von Beginn an ruppige Spiel kurz vor der Pause beim Stand von 0:1 nach einem Foulspiel an einer Gronauerin, anschließenden verbalen Scharmützeln und Rot gegen eine Gästespielerin wegen Beleidigung zu eskalieren, woraufhin der Ahauser Coach hinter die Bande verwiesen wurde. Nach kurzfristiger Spielfortsetzung und einem Foulspiel von Fortuna sei der Ahauser Trainer dann wieder über die Bande gesprungen, auf den Schiedsrichter zugerannt und habe trotz Aufforderung das Gelände nicht verlassen. Daraufhin sei es zum Abbruch gekommen. Seitens der Ahauser wird laut Staffeleiter dementiert, dass der Unparteiische eine Grund gehabt habe, sich bedroht zu fühlen.

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