5. Sauerland eXtreme Radmarathon
Höllenritt durchs Sauerland

Gronau-Epe -

„Sauhart, saugut, saustark!“ Unter dieses Motto stellte der Veranstalter den 5. Sauerland eXtreme Radmarathon. Der führte über 253 km von Dortmund nach Winterberg und zurück – auf zum Teil abgelegenen Straßen durch das Sauerland. Thomas van Almsick fuhr mit.

Donnerstag, 13.08.2015, 02:08 Uhr

Im Sauerland wartete so manche Überraschung auf die Sportler. Thomas van Almsick war nach 253 Kilometern zufrieden, er hatte seine Vorjahreszeit leicht unterboten.
Im Sauerland wartete so manche Überraschung auf die Sportler. Thomas van Almsick war nach 253 Kilometern zufrieden, er hatte seine Vorjahreszeit leicht unterboten. Foto: Günter Poggemann

Als sich 900 Rennrad-Enthusiasten aus dem gesamten Bundesgebiet an der Startlinie einreihten, wussten oder ahnten spätestens bei einem Blick in den Himmel alle, auf was sie sich einlassen würden.

Denn das schwere Gewitter mit Starkregen über dem östlichen Ruhrgebiet war gerade abgezogen und hatte für nasse, seifige Straßen auf den ersten 80 km am Möhnesee entlang Richtung Meschede gesorgt. „Bei dem hohen Anfangstempo erforderte es dabei großes Geschick, in den Kurven die Spur zu halten und nicht in Stürze verwickelt zu werden“, erklärte Thomas van Almsick (TV Westfalia Epe).

Über mehrere langgezogene Steigungen konnte sich der Eper Radsportler in einer Spitzengruppe bis nach Siedlinghausen behaupten, bis er auf dem Anstieg nach Winterberg , nach etwa 120 km die Wendemarke des Rundkurses, wie viele andere abreißen lassen musste.

Auf dem Rückweg hatte auch van Almsick den Eindruck, dass die Organisatoren im Vergleich zum Vorjahr auf einer leicht geänderten Strecke einige Überraschungen präsentieren wollten, um keinen Zweifel an ihrem Motto aufkeimen zu lassen – ein wahrer Höllenritt durchs Sauerland .

Um tatsächlich auf die 3.900 Höhenmeter zu kommen, reihten sich über Bad Fredeburg und viele kleine Orte des Sauerlandes bis nach Menden immer wieder bissige und knackige Steigungen mit Werten zwischen 12% - 15% aneinander, die einem die letzten „Körner“ raubten. Mit einer respektablen Zeit von weniger als 9:20 Stunden überfuhr van Almsick zufrieden die Ziellinie in Dortmund und unterbot damit leicht seine Vorjahreszeit.

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