Fußball | Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf
VfB Alstätte verlängert mit Sahlmer per Handschlag

Ahaus-Alstätte -

Langsam, aber sicher kommt Schwung in die Sache. Das Trainer-Karussell hat rasant an Fahrt gewonnen. Nachdem schon etwas länger das Ausscheiden von Mike Möllensiep und Jens Weinberg bei Fortuna Gronau verkündet wurde, gab auch Vorwärts Epe nun den Abschied von Jochen Wessels bekannt. Beim VfB Alstätte indes gibt es eine Vertragsverlängerung zu verkünden. Hendrik Sahlmer bleibt auch 2016/17 Coach der Rot-Weißen.

Samstag, 14.11.2015, 02:11 Uhr

Die Arbeit für den VfB verbindet: Spielertrainer Hendrik Sahlmer (l.) und Co-Trainer Christoph Wielens.
Die Arbeit für den VfB verbindet: Spielertrainer Hendrik Sahlmer (l.) und Co-Trainer Christoph Wielens. Foto: sh

In Alstätte am Bahnhof geht das ganz fix. Ganz anders als in München an der Säbener Straße. Während Bayerns-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge noch immer auf eine klare Aussage von Trainer Pep Guardiola wartet, werden sich der VfB-Vorstand und Trainer Hendrik Sahlmer sofort einig (wir berichteten). Das Gespräch ist kurz, verlängert wird für ein Jahr, per Handschlag – so ist das in Alstätte üblich.

„Damit wollen wir frühzeitig auch ein Zeichen setzen, dass Hendrik aus unserer Sicht der richtige Mann für den VfB ist“, betont der 1. Vorsitzende Stefan Eing und bezeichnet Sahlmer als „Glücksfall für den VfB“. Und die Alstätter haben das Glück, dass der Umworbene nicht zaudert – anders als in München – und der gewünschten Verlängerung sofort zustimmt. „Hendrik hat uns wieder in gutes, in ruhiges Fahrwasser gebracht“, sieht Eing den A-Ligisten wieder da, wo er sich wohlfühlt: im oberen Drittel der A-Liga.

Dass es in der Saison 14/15 sogar der Vizetitel geworden ist, will der Vorsitzende nicht überbewerten. „Vom Aufstieg haben wir nicht geredet und reden wir auch jetzt nicht. Wir wollen unter den ersten fünf Mannschaften der Liga sein, das gilt auch für diese Spielzeit“, bekräftigt Eing. Wichtig ist den Rot-Weißen dabei, dass auf dem Platz eine Mannschaft mit fast nur Alstätter Fußballern steht und die eigenen Jugendlichen so eine Perspektive geboten bekommen.

Genau diese Vorgabe setzt Sahlmer („Ich fühle mich tierisch wohl in Alstätte“) Woche für Woche um und sieht für sein Team noch Luft nach oben. „Ich trainiere eine junge, willige Mannschaft, die noch einiges an Potenzial hat und noch längst nicht ausgereift ist.“ Da stellt sich die Frage dann auch nicht, dem eingeschlagenen Weg zu folgen und die tolle Vorsaison bestätigen zu wollen.

Aber Sahlmer schlägt auch kritische Töne an: „Hier und da hat sich auch mal der Schlendrian eingeschlichen. Das verstehe ich nicht so ganz.“ Daraus ergibt sich auch ein Ziel für die kommenden Aufgaben: „Wir müssen noch mehr Konstanz in unsere Auftritte reinbringen.“

Deshalb plant Sahlmer auch für die Zukunft mit dem aktuellen Kader und blickt zudem immer auf die jungen VfB-Talente.

Ebenso wichtig sind dem 32-Jährigen aber Co-Trainer, Torwarttrainer und Betreuer, namentlich Christoph Wielens, Michael Hollekamp, Fernando Högen und Matthias Haveloh. „Ich freue mich sehr, wenn alle für eine weitere Saison zusagen“, so Sahlmer. Und auch mit Reservetrainer Andre Lopez passt die Zusammenarbeit.

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