Reitturnier Epe
Spannendes Derby: Vier in einer Sekunde

Epe -

Die ersten vier in einer Sekunde – spannend war der Bülten-Derby in Epe am Samstag. Dass der Reitsport viel Facetten zu bieten kann, bewies das Turnier dort. Und die Verantwortlichen zogen am Ende eine positive Bilanz.

Sonntag, 05.06.2016, 19:06 Uhr

Im Bülten-Derby  erreichte Nina Niehoff auf Ariooka vom gastgebenden Verein RZFV Epe das Stechen. Dort musste sie sich aber trotz einer weiteren Null-Fehler-Ritts mit dem siebten Rang zufrieden geben.
Im Bülten-Derby  erreichte Nina Niehoff auf Ariooka vom gastgebenden Verein RZFV Epe das Stechen. Dort musste sie sich aber trotz einer weiteren Null-Fehler-Ritts mit dem siebten Rang zufrieden geben. Foto: Verein

Und wieder muss ein neues Schild für den Torbogen gemacht werden: Markus Terhechte (ZRFV Gescher ) und Quintus setzten sich beim 15. Eper Bülten-Derby im Stechen bei null Fehlern in einer Zeit von 33,15 Sekunden durch. Am Ende lag das Siegerpaar ganz knapp vor Manuel Feldmann (RUFV Isterburg), der auf Cafe Europa 33,24 Sekunden benötigte. Auch Michael Wensing (RV Vreden) auf Vulkana, 34,04 Sekunden) und Laura Keppelhoff auf Faliano (RFV Südlohn-Oeding, 34,07 Sekunden) auf den Plätzen drei und vier lagen knapp dahinter.

Eine gute Leistung zeigte im Derby Nina Niehoff auf Ariooka. Sie belegte in 41,84 Sekunden im Stechen Platz 7. Insgesamt 31 Paare waren in der Springprüfung der Klasse L gestartet.

Gisbert Lutzke , Vorsitzender des Reitvereins, und Geschäftsführer Hermann-Josef Terfort , freuten sich über die guten Platzierungen der Reiterinnen aus dem eigenen Verein. Christin Schulten auf Fee, Ruth Schulze Tenberge auf Contess und Britta Hovestadt auf Casaldi gewannen bis zum Nachmittag ihre Springwettbewerbe.

„Unser Konzept ist richtig: Man muss bei einem Turnier ein Angebot auf dem Niveau machen, auf dem sich die Sportler im Verein bewegen“, betonte Lutzke. Es gebe in der Folge viele spannende Wettbewerbe, die dann auch die Zuschauer begeisterten.

„Wir sind stolz, mit unserem Angebot ein großes Stammpublikum und viele weitere Gäste für den Reitsport begeistern zu können.“ Dazu gehöre aber auch der „reibungslose Ablauf unseres Turniers“, ergänzte Terfort. Dafür gelte allen Helfern „vor und hinter den Kulissen“ ein besonderes Dankeschön. „Wenn etwas knapp war, dann das Wasser“ – das große Interesse an dem kühlen Nass gelte gleichermaßen für Mensch und Tier.

Dafür, dass die Wetterbedingungen als „schwierig“ angekündigt waren, „wollen wir uns mal überhaupt nicht beklagen.“ Strahlender Sonnenschein ließ viele Menschen ein Plätzchen unter dem Abdach der Reithalle suchen, wo ein laues Lüftchen für Wohlbefinden sorgte.

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