Fußball | Pokalhalbfinale der Junioren
Favoritenschreck Vorwärts Epe steht im Pokalfinale

Gronau -

Sie fahren nicht nach Berlin. Aber immerhin nach Ahaus. Die A-Junioren von Vorwärts Epe haben das Pokalfinale erreicht. Hingegen mussten die B-Juniorinnen der JSG Fortuna Gronau/Vorwärts Epe ihre Endspielträume begraben.

Donnerstag, 03.11.2016, 08:11 Uhr

Mit Vorwärts Epe im Pokalfinale der A-Junioren: Trainer Rolf Jörden (l.).
Mit Vorwärts Epe im Pokalfinale der A-Junioren: Trainer Rolf Jörden Foto: Stefan Hoof

Sie haben es wieder getan. Erneut haben die A-Junioren vom Wolbertshof einen Favoriten aus dem Wettbewerb gekickt. Beim Bezirksligisten Grün-Weiß Nottuln setzte sich die Mannschaft von Trainer Rolf Jörden am späten Mittwochabend mit 6:4 nach Elfmeterschießen durch.

Nach der regulären Spielzeit waren die beiden Mannschaften mit einem 1:1 vom Platz gegangen, in der Verlängerung fielen in Nottuln keine weiteren Treffer. Jaan Büning hatte Vorwärts früh in Führung gebracht, ein Eigentor führte wenig später zum Ausgleich.

Im Elfmeterschießen bewiesen die Eperaner, die bereits den Westfalenligisten SuS Stadtlohn im Achtelfinale aus dem Wettbewerb gekegelt hatten, Nervenstärke und setzten sich mit 6:4 durch. Es trafen Jan Olde Groote Beverborg, Luca Laufer, Jo Wilkes, Maurice Hötzel und Jannis Damm.

Im Endspiel am 19. November (17 Uhr) im Ahauser Stadtpark trifft Vorwärts Epe auf die DJK Eintracht Coesfeld, die sich ebenso überraschend mit 6:4 n.E. gegen den Bezirksligisten SpVgg Vreden durchsetzte. Nur eine Woche später treffen E. Coesfeld und Vorwärts Epe auch in der Meisterschaft der A-Liga aufeinander. Vorwärts führt diese Liga ohne Verlustpunkt an.

Hingegen war im Halbfinale der B-Juniorinnen nicht an eine Überraschung zu denken. Der haushohe Favorit Union Wessum, Dritter der Westfalenliga, unterstrich schnell seine Ambitionen auf das Endspiel und führte schon zur Halbzeit deutlich mit 5:1 gegen die JSG Fortuna Gronau/Vorwärts Epe. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Steena Staschel gesorgt.

Schließlich wurde es noch zweistellig – Wessum entschied diesen einseitigen Vergleich mit 10:1 für sich. Unter den Wessumer Torschützinnen waren mit Alina Kötter (2) und Jule Strohmeyer (1) auch zwei Gronauerinnen, die sich jetzt auf das Endspiel in Ahaus (19. November; 12.45 Uhr) gegen GW Nottuln freuen.

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