Handball | Saisonbilanz der Jugendabteilung von Vorwärts Gronau
Ein Meister- und zwei Vizetitel

Gronau -

Vorwärts Gronau blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit der Handballjugend zurück. Gekrönt wurde die Saison 16/17 mit einem Kreismeistertitel, außerdem gab es zwei Vizemeisterschaften für die Blau-Weißen zu notieren.

Mittwoch, 19.04.2017, 16:04 Uhr

Die weibliche A-Jugend von Vorwärts Gronau blieb in dieser Spielzeit in der Kreisliga A ungeschlagen und sicherte sich mit großem Vorsprung den Meistertitel und die Goldmedaille.
Die weibliche A-Jugend von Vorwärts Gronau blieb in dieser Spielzeit in der Kreisliga A ungeschlagen und sicherte sich mit großem Vorsprung den Meistertitel und die Goldmedaille. Foto: Verein

Wie schon in der Vorsaison schickte Vorwärts Gronau zehn Jugendteams in das Meisterschaftsrennen. Alle Mannschaften traten in der Kreisliga an. Dazu gesellten sich noch die F-Jugend und die Minis, die aber noch nicht um Meisterehren spielen.

Bilderbuchsaison der weiblichen A-Jugend

Werner und Johannes Braun erlebten als Trainer der weiblichen A-Jugend eine Bilderbuchsaison. 18 Mal hatten die jungen Spielerinnen anzutreten, 15 Mal gingen sie als Siegerinnen von der Platte. Eine Punkteteilung im Auswärtsspiel gegen Coesfeld sowie zwei Unentschieden gegen die Borghorsterinnen bedeuteten für die Blau-Weißen den Kreismeistertitel mit deutlichen sieben Punkten Vorsprung vor Vizemeister Coesfeld und dem Drittplatzierten aus Nordwalde.

Wahlen

Die Abteilungsleitung blickt ob des zahl- und erfolgreichen Handballnachwuchses und des großen, engagierten Trainerstabs zuversichtlich in die Zukunft. Um die geht es auch während der Jahresversammlung der Handballabteilung (28. April, 19.30 Uhr, Gaststätte Strauß), in der die Neuwahl des Abteilungsvorstandes ansteht.

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„Erfolg ist kein Zufall“

„Dieser Erfolg ist kein Zufall“, ist Johannes Braun überzeugt. Er sei vielmehr besonders dem überragenden Teamgeist zu verdanken. Der sei insbesondere immer dann deutlich geworden, wenn es für eine Spielerin einmal nicht optimal lief. „Denn dann sprangen ohne Wenn und Aber die Mitspielerinnen in die Bresche“, so der sehr zufriedene Coach. Ferner sei die im Saisonverlauf deutlich erkennbare Entwicklung des Spielwitzes für den Gewinn der Meistermedaille ausschlaggebend gewesen. Zudem gelang es immer häufiger, einmal begangene Spielfehler nicht zu wiederholen. Der Meisterfeier stand also nichts im Wege.

Zwei Vizemeister aus dem Bauverein

Die männliche A-Jugend um Trainer Markus Reimers zog als Gruppenerster punktgleich mit den Nachbarn aus Ochtrup in die Meisterrunde ein. Gegen die überragende Mannschaft des HC Ibbenbüren (17:3 Punkte) war jedoch kein Kraut gewachsen. Mit 12:8 Punkten sicherten sich die Gronauer aber den zweiten Platz.

Ähnlich - jedoch um Längen spannender - erging es der männlichen B-Jugend unter Regie von Trainer Benno Schlünsen. Ungeschlagen und mit deutlich bestem Torverhältnis erreichte die Mannschaft die Meisterrunde. Dort gelangen sieben Siege, während in Coesfeld (17:21) und nach engem Spiel in Vreden (21:22) keine Punkte heraussprangen. Auch der Mitfavorit aus Nordwalde ließ gegen Vreden und Coesfeld jeweils ein Spiel „liegen“. Bis hierher herrschte Gleichstand zwischen den beiden Meisterschaftsanwärtern. Im torreichsten Spiel der Meisterrunde gewannen die Blau-Weißen an der Laubstiege mit 36:33, im Rückspiel mussten sich die Gronauer Nordwalde hingegen mit 20:24 geschlagen geben. Der direkte Vergleich fiel damit um Haaresbreite für Nordwalde aus. Auch hier blieb den Vorwärtslern der Silberrang.

Ehrenpunkte werden gefeiert

In weniger sonnigen Gefilden bewegte sich die weibliche B-Jugend, die sich nur den Tabellenletzten aus Nottuln mit neun Punkten Vorsprung vom Leibe halten konnte. So belegte die Mannschaft des Trainergespanns Tim Schreen / Lena Hellmeister mit zwei Punkten Rückstand auf Rang sieben den vorletzten Tabellenplatz.

Noch etwas schlimmer erwischte es die weibliche D-Jugend, der es in dieser Saison nicht gelang, den Tabellenkeller zu verlassen. Doris Visschedyk und Ira Heinelt mussten sicher das eine oder andere Mal Trost spenden, denn die Mädchen landeten trotz allen Bemühens und dem Engagement der Trainerinnen auf dem 10. und letzten Rang der Kreisliga. Gefeiert wurden aber die beiden Ehrenpunkte aus dem Spiel gegen Stadtlohn. Eine Motivationsspritze für die kommenden Aufgaben.

Vorwärts im Tabellenzentrum

Die weiteren Jugendmannschaften tummelten sich im Mittelfeld ihrer Ligen. Wegen der mit nur sieben Teams recht dünnen Besetzung der mC-Kreisliga traten die Kontrahenten jeweils dreimal gegeneinander an. Karola Westhoff führte die Gronauer mit neun Punkten Vorsprung auf den Tabellensechsten auf Rang fünf. Das Sundermann-Team der weiblichen C-Jugend etablierte sich ebenfalls im Tabellenzentrum. Die Mädchen erreichten Platz sieben unter zwölf Mannschaften.

Enges Rennen um die Plätze 3 bis 5

Mit Gronau, Burgsteinfurt und Borghorst kämpften drei Mannschaften der männlichen D-Jugend hinter den klar dominierenden Teams des Kreismeisters aus Ibbenbüren sowie aus Vreden um den letzten Podestplatz. Letztlich standen für die Blau-Weißen (Trainer S.Kiefer/A.Bevers) 18 Punkte, für Burgsteinfurt 19 und für Borghorst 20 Zähler auf der Habenseite, sodass für die Vorwärtsler Rang fünf blieb.

Andrea Hellmeister, Annika Braun und Maik Visschedyk betreuten die jüngsten am Meisterschaftsbetrieb teilnehmenden Mannschaften der weiblichen und männlichen E-Jugend. Als gute Vorrundendritte traten die E-Mädchen in der Platzierungsrunde um die Ränge 7 - 12 von 24 Teams an und erkämpften sich den 10. Platz der Gesamtwertung. Die gleichaltrigen Jungen belegten nach der Vorrunde Platz vier und sicherten sich damit ebenfalls den Einzug in die Platzierungsrunde 7 - 12 unter 18 Teams. Die Vorwärtsler belegten den 9. Platz.

Die ersten Schritte

Im Rahmen von Spielfesten zeigten auch die F-Jugend und die Minis, dass sie auf einem guten Weg sind. Mit Jana Hutschenreuther, Sarah Völker, Anna Janning, Theresa Walfort Alessa Kolk, Jula Ebbert, Bianka Kraus, Jessica Pauls, Lotta Brockhues und Svenja Stücker bemühte sich gleich ein ganzer Betreuerinnenstab, den zahlreichen Kindern die ersten Schritte auf dem Weg zum Handballer beizubringen.

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