Gronau
Taekwondo: Es gibt viele Verbände und unabhängige Schulen

Taekwondo ist sowohl national als auch international in sehr viele Verbände zersplittert. Es lassen sich allerdings zwei dominante Organisationen identifizieren: die beiden Weltverbände ITF (International Taekwon-Do Federation, gegründet 1966) und WTF (World Taekwondo Federation, gegründet 1973). In Deutschland ist die Deutsche Taekwondo Union (DTU) dem Weltverband WTF angegliedert. Die DTU ist dem Deutschen Olympischen Sportbund angegliedert und somit offizieller Taekwondo-Verband in Deutschland.

Mittwoch, 30.08.2017, 19:08 Uhr

Darüber hinaus gibt es viele unabhängige Schulen, die sich mehr oder weniger an die Verbandsstile anlehnen oder sich am „traditionellen“ Taek­wondo-Stil orientieren, wie er ursprünglich von General Choi Hong-hi in den 1950er und 1960er Jahren entwickelt wurde. Ein Beispiel hierfür ist das „Traditionelle Taekwondo“ nach Kwon Jae-hwa , welches sich deutlich von dem „modernen“ Taekwondo der DTU, ITF und WTF unterscheidet, vor allem durch den Verzicht auf Schutzausrüstung beim Wettkampf. Es wird kontaktloser Kampf praktiziert, Schläge und Tritte werden kurz vor dem Gegner abgestoppt.

Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen: tae = „Fuß“ (steht für alle Fußtechniken), kwon = „Faust“ (steht für alle Hand- und Armtechniken), do = „Weg“, „Lehre“ (wie im Deutschen ist „Weg“ auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen; Do leitet sich vom chinesischen Begriff Dào ab).

Taekwondo entwickelte sich nach der japanischen Herrschaft in Korea, die bis 1945 dauerte, aus dem japanischen Karate. Die Ähnlichkeiten beispielsweise in Bezug auf Techniken und Formenlauf sind so groß, dass man Taekwondo als Karate-Stil ansehen kann. Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde von General Choi Hong-hi (ITF) unter Einfluss des Shotokan-Karate entwickelt.

Später kristallisierten sich Taekwondo-Unterstile heraus. Weltweit gibt es hauptsächlich drei Taekwondo-Stile (ITF traditionell, ITF reformiert und WTF), die sich in der Formausübung (Hyeong, Tul und Pumsae) und im sportlichen Kampf unterscheiden. Im olympischen Wettkampfsystem wurde das Verbot ergänzt, mit der Faust den Kopf zu treffen. (nach Wikipedia)

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