Schwimmen
Regen aus Wasser und Edelmetall

Epe -

Das 31. Internationales Einladungsschwimmen im Bültenfreibad in Epe war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung. Vor allem der gastgebende SV Epe 1959 freute sich über eine Medaillenflut.

Montag, 11.09.2017, 15:09 Uhr

Auch die Sonne hatte im Verlauf des Wochenendes ein Einsehen mit den Schwimmern, die sich ins kühle Nass wagten.
Auch die Sonne hatte im Verlauf des Wochenendes ein Einsehen mit den Schwimmern, die sich ins kühle Nass wagten. Foto: Birgit Grätz

Wenn sich das Bültenfreibad Epe in eine Zeltlandschaft verwandelt, kann es nur eins bedeuten: Schwimmvereine aus der deutschen und niederländischen Umgebung sind der Einladung des SV Epe 1959 gefolgt, um ihr Können beim alljährlichen Internationalen Einladungsschwimmen in 40 Wettkämpfen unter Beweis zu stellen.

Insbesondere bei den Nachbarn aus den Niederlanden ist dieser Wettkampf sehr beliebt. 13 der insgesamt 19 teilnehmenden Vereine kamen aus den Niederlanden. Neben den lokalen Schwimmvereinen aus Gronau und Epe gingen Vereine aus Coesfeld, Greven, Hamburg und Rheine an den Start.

Als der erste Startpfiff am Samstag um 11 Uhr ertönte, hatten die ersten Schwimmer neben Wasser von unten mit Starkregen von oben zu kämpfen – sehr zum Leidwesen der anfeuernden Teamkollegen, die im Friesennerz und Gummistiefeln am Beckenrand standen. Im weiteren Tagesverlauf hatte die Sonne aber dann doch ein Einsehen mit den Schwimmern und der Himmel klarte auf.

Neben vielen Freunden und Bekannten der Teilnehmer überzeugte sich der erste stellvertretende Bürgermeister Rainer Doetkotte vom Sportsgeist der Sportler und überreichte dem Schwimmverein Epe eine Spende für die Jugendkasse. Bei einer anschließenden Siegerehrung ließ er es sich nicht nehmen, mit einem „Hartelijk gefeliciteerd“ die Medaillen den niederländischen Schwimmern zu überreichen.

Für den SV Gronau 1910 sicherte sich Emil Kriens (2009) Gold über 50 m Freistil, Silber über 50 m Rücken und Bronze über 50 m Brust. Vier weitere Medaillen kamen für den SVG dazu.

Der Gastgeber SV Epe 1959 stand noch öfter auf dem Treppchen. Jeweils acht Medaillen hatten Seeke Hansen (2001) – darunter drei erste Plätze über 100 und 200 m Rücken sowie 100 m Schmetterling – und Jannik Böwing (1998) – dreimal Gold über 100 m Rücken, 200 m Lagen sowie 400 m Freistil – im Gepäck. Theresa Rohling (2000) gewann unter anderem Gold über 200 m Brust, Natalie Nappers (1996) über 200 m Brust und Sara Bruns (1999) über 200 m Rücken. Lotta Jäger (2009) machte ihrem Namen alle Ehre und sicherte sich gleich drei Goldmedaillen in den Disziplinen 50 m Brust, 50 m Rücken und 50 m Freistil. Die Eperaner heimsten insgesamt weitere 21 Medaillen ein.

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