Fußball | Bezirksliga 11: FC Marl - FC Epe
Ein noch tieferer Tiefpunkt

Epe -

Fast fühlt man sich ein wenig an 2003 erinnert. An das legendäre Interview von ARD-Mann Waldemar Hartmann und Teamchef Rudi Völler, der sich daraufhin in Rage redete. Erinnert insofern, als dass der FC Epe nochmals einen tieferen Tiefpunkt erlebt. Denn nach mittlerweile sechs Niederlagen in Folge und nun sogar dem zweiten Spiel ohne ein eigenes Tor ist selbiger erreicht.

Montag, 30.10.2017, 08:10 Uhr

Trainer Jeroen van der Veen, der FC Epe und seine Anhänger leiden: Der Bezirksligist kassierte am Sonntag in Marl die sechste Niederlage in Serie.
Trainer Jeroen van der Veen, der FC Epe und seine Anhänger leiden: Der Bezirksligist kassierte am Sonntag in Marl die sechste Niederlage in Serie. Foto: Angelika Hoof

Denn: Der Fußball-Bezirksligist steht nach dem 0:2 (0:1) beim FC Marl auf dem drittletzten, einem Abstiegsplatz. So kurz vor Halloween kann es da selbst hartgesottenen Fans der Blauen gruseln.

Aber das 0:2 zeigt nur das nackte Resultat. Denn es gab in Marl auf dem Kunstrasenplatz durchaus Lichtblicke. „Die Spieler haben verstanden“, zeigte sich Trainer Jeroen van der Veen zunächst einmal mit der kämpferischen Vorstellung sehr zufrieden. „Anfangs war noch etwas Unruhe drin“, gab der Übungsleiter zu Protokoll. Das machten sich die Hausherren zunutze, als nach elf Minuten Christian Warnat die Führung glückte.

Reekers mit der großen Chance zum Ausgleich

Nach diesem eher missratenen Auftakt wurde der FCE besser. Zumindest defensiv, denn gute Chancen für Marl wurden nun immer seltener notiert. „Und so lange es nun einmal nur 0:1 steht, bleibt immer die Chance, etwas mitzunehmen“, so van der Veen. Exakt diese Möglichkeit besaß Rick Reekers in der 70. Minute, der bei seinem Abschluss allerdings Pech hatte. Epe haderte also, während dem FC Marl sieben Minuten später die Entscheidung glückte. Jan-Niklas Kaiser überwand Keeper Niklas Baumann und besiegelte so die sechste Niederlage der Blauen in Serie (77.).

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