Fußball | Bezirksliga 11
Teurer Zähler für den FC Epe in Lippramsdorf

Epe -

Eine tolle Moral bewies der FC Epe beim SV Lippramsdorf. Trotz der Umstände, die drei verletzte Spieler und drei Rückstände mit sich bringen, kehrten die Blauen mit einem 3:3 im Gepäck heim.

Sonntag, 19.11.2017, 20:11 Uhr

Sicherte dem FC Epe mit seinem Dreierpack einen teuer erkauften Punkt beim SV Lippramsdorf: Jannik Holtmann.
Sicherte dem FC Epe mit seinem Dreierpack einen teuer erkauften Punkt beim SV Lippramsdorf: Jannik Holtmann. Foto: Angelika Hoof

„Wer den Kampf annimmt, kann etwas erreichen!“ Das hatte FC Epe-Spielertrainer Jeroen van den Veen seinem FC Epe mit auf den Weg gegeben. Der setzte die Ansprache in die Tat um. Dreimal kam er durch Jannik Holtmann nach einem Rückstand zurück und kehrte vom Gastspiel beim SV Lippramsdorf mit einem 3:3 (1:2) zurück – aber auch mit drei Neuzugängen im Lazarett.

Van der Veen verletzte sich am Knie („Das fühlt sich nicht gut an.“) und musste noch vor der Pause runter. Philipp Schlamann ebenfalls, Jan Frieling blieb nach der Halbzeit in der Kabine. Beide hatten muskuläre Probleme. Angesichts dieser Kraft- und Moralprobe sprach der Coach von einem glücklichen und zufriedenstellenden Punkt.

Schnell hinten gelegen

Bereits der Beginn hatte es in sich. Nach dem frühen Rückstand (3.) kam Epe gut zurück und war nach einem Fehler des Torwarts, der Holtmann das Leder in die Füße passte (9.), wieder im Spiel. Fünf Minute später köpfte Henrik Kleinefeld zum 2:1 für den SVL ein. Anschließend entwickelte sich bis zum Schlusspfiff ein kampfbetontes Match, bei dem es nicht an Torraumszenen mangelte.

Holtmann glich aus abseitsverdächtiger Position aus (55.). Förmlich im Gegenzug gelang den Gastgebern erneut der Führungstreffer (59.). In der Folge drängte Lippramsdorf auf die Entscheidung. Mehrere Hochkaräter hatten die Schwarz-Weißen auf dem Fuß, doch Niklas Baumann hielt seinen Kasten mit einigen Glanzparaden fortan sauber. Zehn Minuten vor Schluss gelang Holtmann per Heber zum dritten Mal an diesem Nachmittag der Ausgleich (80.).

Testspiel steht auf der Kippe

Dieser Zähler sollte der Mannschaft Moral geben, meint van der Veen: „Wenn du unten stehst und lange nicht gewonnen hast, ist das Selbstvertrauen bei null. Der Kopf will, die Füße aber nicht. Ich hoffe, dass der Punkt uns heute für das Selbstvertrauen weiterhilft.“

Für kommenden Donnerstag hat Epe eigentlich ein Testspiel gegen den Kreisligisten Arminia Ochtrup anberaumt. Aufgrund der langen Verletztenliste kann dieses aber ins Wasser fallen.

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