Schießen | Bezirksliga Münsterland
VSS Epe peilt den Aufstieg an

Epe -

Für die Vereinigten Sportschützen Epe hat das Wochenende neben dem schmerzlichen Abstieg aus der 2. Bundesliga auch erfreuliche Nachrichten gebracht. So fuhr die Reserve in der Bezirksliga Münsterland am letzten Spieltag einen 5:0-Heimsieg ein und verbesserte die Saisonbilanz auf nunmehr sieben Siege.

Mittwoch, 28.02.2018, 17:40 Uhr

Auch mit Ersatzleuten siegreich unterwegs: Die 2. Mannschaft der VSS Epe mit (v.l.) Hanna Sundermann, Marie Buntkowski, Claudia Sundermann, Anna-Lena Loick und Daniela Oude Lansink.
Auch mit Ersatzleuten siegreich unterwegs: Die 2. Mannschaft der VSS Epe mit (v.l.) Hanna Sundermann, Marie Buntkowski, Claudia Sundermann, Anna-Lena Loick und Daniela Oude Lansink. Foto: Verein

Der ungeschlagene Tabellenführer aus Epe hat damit 14 Mannschaftspunkte und ein beachtliches Einzelpunkt-Verhältnis von +27 (31:4) erzielt. Auf den zweiten Platz schaffte es die dritte Mannschaft von den Schießfreunden Emsdetten (M: 10; E: 20:15) und auf den dritten Rang VSS Neuenkirchen I (M: 8; E: 20:15). Die SSG Teutoburger Wald II hatte das Team abgemeldet.

Das Saisonfinale wurde im VSS-Schieß-Sport-Zentrum am Dakelsberg zentral für alle Begegnungen ausgetragen. Die VSS-Reserve musste sich aufgrund der für die 2. Bundesliga-Mannschaft abgestellten Schützinnen Leonie Kühlkamp, Johanna Buntkowski und Katrin Burieke Ersatz aus der Kreisliga-Mannschaft holen. Hanna Sundermann, Marie Buntkowski und Daniela Oude Lansink rückten nach und konnten die Lücken mit Bravour schließen und ihre Aufgaben meistern.

Mit starken 382 Ringen und damit dem höchsten Einzelergebnis der Partie gegen Saerbeck belohnte sich Sundermann im Duell gegen Laura Meemann (370 Ringe) selbst. „Das war ein hervorragender Auftritt und zeigt beispielhaft die Stärke unseres Nachwuchses“, hob im Nachgang Claudia Sundermann , ihres Zeichens Teamkollegin, Nachwuchstrainerin und Teil der Jugendleitung bei den VSS Epe die Leistung hervor.

Buntkowski erzielte ein Topergebnis von 381 Ringen und gewann den Einzelpunkt gegen Cornelia Coersmeier (362 Ringe). Oude Lansink schaffte ein ungefährdetes 377:369 gegen Anja Welp. Knapp, aber verdient setzte sich Anna-Lena Loick mit 379:378 Ringen gegen Mathias Stromberg durch. Den letzten Einzelpunkt fuhr Claudia Sundermann beim 364:338 gegen Stephan Heitkemper ein.

Nach einer überragenden Saison freuen sich nun alle Beteiligten auf die Relegation zur Verbandsliga, die am 13. Mai (wie auch schon die Relegation zur 2. Bundesliga) im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund ausgetragen wird.

Hier wird es dann unter anderem ein Wiedersehen mit den Sportschützen Alstätte geben, die im Grunde schon als Absteiger aus der Verbandsliga A feststanden, aber durch den Rückzug der Mannschaft vom TSV Ostenfelde noch in die Relegation gerutscht sind.

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