Meisterschaftsturnier des MGC Epe
„Heimvorteil ist schon beachtlich“

Epe -

Minigolf ist für viele eine Freizeitbeschäftigung, mitunter auch ein Glücksspiel. Für die Spieler der Mannschaft des 1. MGC Epe gilt das nur in Ausnahmefällen. Sie spielen schließlich auf eigener Anlage.

Samstag, 09.06.2018, 07:00 Uhr

Der Minigolfclub (MGC) Epe ist am Sonntag Gastgeber des vierten von insgesamt fünf Meisterschaftsturnieren.
Der Minigolfclub (MGC) Epe ist am Sonntag Gastgeber des vierten von insgesamt fünf Meisterschaftsturnieren. Foto: Christiane Nitsche

18 Bahnen hat die Minigolfanlage am Alfertring in Epe . Der Bahnrekord beträgt 23 Schläge für eine Runde. Und für drei Runden 78 Schläge. Ob der Rekord am Wochenende gebrochen werden kann?

Es kommen 25 trainierte Minigolfer. Am Sonntag ab 9 Uhr ist der MGC Epe nämlich Gastgeber des vierten von insgesamt fünf Meisterschaftsturnieren.

Holger Nitsche ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in dem Club, obwohl er selbst inzwischen für BGV Herten spielt. Am Sonntag spielt er ein Turnier in Lüdenscheid, während die zweite Mannschaft „seines“ Verein in Epe zu Gast ist. Neben Herten kommt der VfM Bottrop sowie die zweite und dritte Mannschaft des BGSV Castrop. BGSV Castrop 2 führt die Tabelle aktuell an, zweiter ist Bottrop – die Bülten-Golfer belegen den dritten Platz.

„Der Gewinner eines Turniers erhält acht Punkte, der Zweitplatzierte sechs, der dritte vier, der vierte zwei und der letzte null Punkte“, erläutert Nitsche die Vorgaben. Ein weiteres wichtiges Merkmal im Minigolf: „Die Heimmannschaft geht auf eigener Anlage jeweils als Favorit ins Turnier.“ Dieser Vorteil sei schon groß. Das hänge – ei­gentlich nachvollziehbar – auch damit zusammen, dass eben auf der eigenen Anlage sehr häufig gespielt, weil auch trainiert werde. In seinen über 30 aktiven Minigolf-Jahren habe er es „höchstens zwei oder dreimal“ erlebt, dass der MGC Epe zu Hause nicht gewonnen habe.

Jedes Team besteht aus fünf Spielern. Deren Reihenfolge wird für das Turnier festgelegt. „Der Tabellenführer spielt zuletzt.“ Gespielt werden jeweils drei Durchgänge. Die schlechteste Wertung jedes Teams wird jeweils in der Abrechnung nicht berücksichtigt. Pro Bahn seien maximal sechs Schläge erlaubt. „Wenn der Ball dann nicht das Ziel erreicht hat, werden sieben Schläge notiert“, erläutert Nitsche. Auch erfahrenen Spielern könne es durchaus passieren, mit einer Bahn nicht wirklich zu Recht zu kommen. „Da spielt auch schon mal die Tagesform eine Rolle.“

Die Bahnen für den Turniersport seien normiert, fährt Nitsche fort. Es gebe kleine Unterschiede, etwa ob ein Hindernis nach rechts oder links ausgerichtet sei. In Epe seien die Bahnen 4 und 15 schwer zu spielen – für Auswärtige.

Ein Oberschiedsrichter und zwei Kollegen kümmern sich um den regelgerechten Ablauf. Der Oberschiedsrichter entscheide etwa, ob ein Turnier gei Regen unterbrochen werde oder habe das letzte Wort bei allen strittigen Fragen.

Im Minigolf stehe eine Ligenreform vor der Tür, berichtet Nitsche. Deshalb wolle der MGC versuchen, nach Ende aller fünf Turniere den zweiten Platz zu belegen.“ Das wäre dann der Klassenerhalt. Die Mannschaften auf den Plätzen drei bis fünf steigen ab. Der Blick in die aktuelle Tabelle: Castrop 2 21 Punkte, Bottrop 17, Epe 11, Castrop 3 7, Herten 4.

Am Freitag und Samstag war intensives Training für den MGC-Kader: Mark und Wilfried van der Wals, Richard Mönning, Georg Hilbert, Udo Schreiber, Markus Wehmeyer sowie Marieluise und Peter Vielhauer. Fünf von ihnen werden am Sonntag die Farben des MGC vertreten.

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