Wasserball | Saisonende in der Nordwestfalenliga
Moral und Zusammenhalt intakt

Gronau -

Etwas holprig begonnen, dann eine Serie mit sieben Siegen in Folge hingelegt, am Ende aber musste manche Enttäuschung verkraftet werden. So lässt sich die Saison der Wasserballer des Schwimmvereins Gronau in der Nordwestfalenliga zusammenfassen.

Montag, 02.07.2018, 14:34 Uhr

Die Gronauer Wasserballer traten die Reisen nach Recklinghausen und Coesfeld mit einem Rumpfteam von gerade sieben bzw. acht Spielern an, sodass kaum eine Möglichkeit zum Wechseln blieb.
Die Gronauer Wasserballer traten die Reisen nach Recklinghausen und Coesfeld mit einem Rumpfteam von gerade sieben bzw. acht Spielern an, sodass kaum eine Möglichkeit zum Wechseln blieb. Foto: gp

Letztlich beendete das Team das Spieljahr 17/18 mit zwei Niederlagen und auf Platz vier der Tabelle. Trainerin Iris Meyer zog aber eine positive Saisonbilanz.

Nach der Niederlage in Münster in der Vorwoche im Kampf um den dritten Platz kassierte das Team von Iris Meyer auch in den letzten Spielen der Saison am Donnerstag und Freitag zwei Niederlagen. Allerdings warteten dort auch die Gastspiele beim Erst- und Zweitplatzierten, der WSG Vest II und dem SC Coesfeld, auf die Mannschaft. Außerdem trat man die Reisen nach Recklinghausen und Coesfeld mit einem Rumpfteam von gerade sieben bzw. acht Spielern an, sodass kaum eine Möglichkeit zum Wechseln blieb.

„Dennoch waren beide Spiele eigentlich ganz okay“, kommentierte die Trainerin im Nachhinein. Zwar führte der Tabellenführer, die WSG Vest II, nach dem ersten Viertel mit 2:0, konnte sich aber im Spielverlauf nie entscheidend absetzen. Zweimal Daniel Voß und Nikolas Schwabenland trugen mit ihren Toren dazu bei, dass es zur Halbzeit nur 6:3 für die Gastgeber stand.

Das dritte Viertel konnten die Gäste mit zwei Toren durch Felix Huke und eines durch Stefan Senske sogar mit 3:2 für sich entscheiden. Zwar trafen Daniel Voß und Nikolas Schwabenland auch im Schlussviertel ins Tor der WSG Vest II, da diese aber auch drei Tore erzielten, stand am Ende ein 11:8-Sieg der Gastgeber.

Auch in Coesfeld lag der SVG nach dem ersten Viertel beim 1:3 mit zwei Toren in Rückstand, diesmal aber zogen die Gastgeber bis zur Halbzeit nahezu uneinholbar auf 10:3 davon. Auch das dritte Viertel ging mit 6:2 an den SC Coesfeld. Im letzten Viertel aber hielten die Gronauer nochmals dagegen und schafften ein 2:2 in diesem Spielabschnitt. Am Ende war eine 7:18-Niederlage für den SV Gronau zu notieren. Die Tore für den SVG erzielten je dreimal Felix Huke und Lukas Frieler und einmal Florian Mers.

Iris Meyer hatte aber trotzdem ein Lob für ihr Team parat: „Nach dem dritten persönlichen Foul von Nikolas Schwabenland haben wir mehr als die Hälfte der Spielzeit in Unterzahl gespielt, da wir nur mit sieben Leuten insgesamt angereist waren. Trotzdem haben wir im letzten Viertel ein Unentschieden herausgeholt.“

Zehn Siege und sechs Niederlagen – so lautet am Ende die Saisonbilanz des SV Gronau. Das bedeutet Platz vier in der Abschlusstabelle.

Die Trainerin zog ein insgesamt positives Fazit der Saison. Vor allem lobte sie die Moral und den Zusammenhalt ihres Teams, gerade auch in den Spielen, in denen es eine Niederlage gab: „Die Jungs haben immer bis zuletzt gekämpft und niemals aufgeben.“

Dass es gerade zum Ende weniger gut lief, lag aus ihrer Sicht einerseits daran, dass – wie zum Teil auch einkalkuliert – immer mal wieder Spieler fehlten, andererseits aber auch an der nachlassenden Trainingsbeteiligung. „Dann fehlen natürlich Kondition und Kraft. Und du kannst nichts gezielt einüben“, stellte Iris Meyer fest. Da hofft sie natürlich auf Besserung. Trotzdem steht das Lob für die Mannschaft: „Ein tolles Team, das Spaß an seinem Sport hat und auch manchen Erfolg feiern konnte.“

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