24-Stunden-Schwimmen in Burgsteinfurt
SV Epe schwimmt nach Kassel

Epe -

Mit seiner Teilnahme am 24-Stunden-Schwimmen im BagnoMare in Burgsteinfurt betrat der Schwimmverein Epe Neuland: Hier ging es nicht so sehr um Schnelligkeit, vielmehr stand die Ausdauer im Vordergrund.

Mittwoch, 11.07.2018, 13:00 Uhr

Die Teilnehmer des SV Epe, die beim 24-Stunden-Schwimmen in Burgsteinfurt Platz drei belegten und zusammen viel Spaß an dieser besonderen Herausforderung hatten.
Die Teilnehmer des SV Epe, die beim 24-Stunden-Schwimmen in Burgsteinfurt Platz drei belegten und zusammen viel Spaß an dieser besonderen Herausforderung hatten. Foto: Verein

Eine weitere Besonderheit war, dass neben den üblichen Aktiven dieses Mal auch die Übungsleiter und Eltern mit ins Wasser gingen, ganz nach dem Motto: „Jeder Meter zählt“.

Für den SVE durften maximal sechs Teilnehmer gleichzeitig ins Wasser. Während die ersten Schwimmer ihre Runden zogen, ruhten sich die anderen aus bzw. unterstützten ihre Vereinskollegen vom Beckenrand und versorgten sie mit Getränken und kleinen Snacks. Nach einer verabredeten Zeit wurde ausgewechselt. Denn oberstes Gebot bei diesem Wettkampf war es, immer einen Schwimmer die kompletten 24 Stunden lang im Wasser zu haben; die Kräfte mussten somit sorgfältig eingeteilt werden. Insbesondere für die „Nachtschicht“ bedurfte es eines erhöhten Motivationsschubes, hier halfen oft nur wärmende Getränke, da die Luft doch sehr stark abkühlte, und ein kleiner Schnack am Rande.

Ehrgeizig sind sie ja, die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Epe : Nach einem Blick auf die Startkarte des Vereinskollegen wurde das persönliche Tagesziel gleich höhergeschraubt und schon ging es wieder ins Wasser, mit dem Ergebnis, dass der SVE insgesamt 253.400 Meter bis zum Ende zurücklegte, was etwa der einfachen Entfernung von Epe nach Kassel entspricht.

Dieses Ergebnis reichte für Platz drei der Gesamtwertung hinter der DLRG Hörstel (293.300 Meter) und der DLRG Ibbenbüren (261.400 Meter). Insgesamt legten die 456 aktiven Teilnehmer eine Strecke von 2,9 Millionen Meter zurück, was einer Durchschnittsstrecke pro Sportler von 6.385 Meter entspricht.

An diesem Ergebnis haben nachstehende „Kilometerfresser“ maßgeblich mitgewirkt: Natalie Nappes (28.000 geschwommene Meter), Fabian Grätz (25.000 m), Lea Paganetty (17.100 m), Fynn Hansen (17.000 m), Jil Fischer (16.000 m), Nico Amshoff (15.000 m), Mike Wolter (12.300 m), Hanna Wenker (11.200 m), Birgit Klümper (11.000 m), Dominic Borgert (10.400 m), Collin Fischer (10.200 m), Christian Fischer (10.000 m), Wiebke Wolter (8.000 m), Laura Wenker (7.700 m), Dieter Klümper (7.000 m), Kiana Winkelhorst (6.300 m), John Alexan Das (6.000 m), Judith Hansen (5.500 m), Don Dominic Das (5.000 m), Uwe Grätz (4.500 m), Birgit Grätz (4.000 m), Merle Wolter (3.900 m), Tim Winkelhorst (3.400 m), Birgit Winkelhorst (3.400 m), Kyra Stern (3.000 m), Stefan Beckmann (2.100 m) und Saskia Stern (600 m).

Die längste Einzelstrecke legte ebenfalls Natalie Nappers mit 15.500 m vor Fabian Grätz mit 15.100 m zurück; Letztgenannter belegte in der Mitternachtswertung Platz eins, während Natalie Nappers die „Nachtschicht“ übernahm.

Neben dem Wettkampfgeist wurde durch die Generationen übergreifende Teilnahme der Zusammenhalt stark geprägt. Müde und erschöpft waren sich am Ende der Veranstaltung alle Teilnehmer einig: „Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!“

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