Fußball | Kreis Ahaus/Coesfeld: Schiedsrichter
Wer aufs Soll pfeift, muss blechen

Fußballkreis Ahaus/Coesfeld -

Ohne Schiedsrichter geht es nicht. Deshalb werden Clubs, die nicht genügend Unparteiische stellen, zur Kasse gebeten. Im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld wurde das in der Saison 2017/18 teuer für den VfB Alstätte, den FC Epe und Vorwärts Epe. Musterschüler waren dagegen RW Nienborg, der ASC Schöppingen, Fortuna Gronau und der SV Eggerode.

Freitag, 10.08.2018, 10:42 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 10.08.2018, 10:42 Uhr
Die Gelbe Karte gezeigt bekommen Vereine, die nicht so viele Schiedsrichter stellen, wie sie müssten. Insgesamt 39 400 Euro hatten sie deshalb in der vergangenen Saison an die Kreiskasse zu bezahlen.
Die Gelbe Karte gezeigt bekommen Vereine, die nicht so viele Schiedsrichter stellen, wie sie müssten. Insgesamt 39 400 Euro hatten sie deshalb in der vergangenen Saison an die Kreiskasse zu bezahlen. Foto: Kristian van Bentem

Insgesamt mussten die Vereine im Kreis in der abgelaufenen Spielzeit 39 400 Euro für Zahlen unterhalb des geforderten Minimums an die Kreiskasse überweisen. Nachfolgend eine Übersicht, wie die heimischen Vereine in der Bilanz zum Schiedsrichter-Minder- beziehungsweise -Übersoll dastehen (Stichtag 30. Juni 2018):

VfB Alstätte

Neun Schiedsrichter müsste der Club stellen, nur fünf konnte er aufbieten. Das kostete den VfB – nur für das zweite Quartal 2018 – 250 Euro plus zusätzlich 125 Euro, da die 60-Prozent-Grenze beim Soll unterschritten wurde (56 %).

FC Epe

Vier statt der geforderten sechs Schiedsrichter (67 %) pfeifen im Namen des Vereins. Deshalb waren für das zweite Quartal 150 Euro an die Kreiskasse zu überweisen.

Vorwärts Epe

Weil die Grün-Weißen im Vergleich zum Ortsrivalen eine A- und eine B-Jugendmannschaft mehr im Spielbetrieb hatten, mussten sie auch zwei Schiedsrichter mehr stellen (8). Weil es aber nur fünf waren, kam jetzt eine Rechnung über 225 Euro.

SG Gronau

Das nennt man eine Punktlandung! Sechs Schiedsrichter waren exakt das, was gefordert war. Für die SG war das zweite Quartal somit kostenneutral.

RW Nienborg

Fünf statt sechs Schiedsrichter – damit gehören die Rot-Weißen zu den 18 Musterschülern im Kreis.

ASC Schöppingen

Auch hier wird nicht nur das Nötigste geboten. Sieben Schiedsrichter bedeuten ein Übersoll von zwei.

SV Eggerode

Der C-Ligist liegt bei 200 Prozent des Solls – einzigartig im Kreis. Allerdings reichen dafür zwei Schiedsrichter insgesamt. Nur einer müsste es sein.

Fortuna Gronau

Über zwölf Schiedsrichter verfügte der Club im zweiten Quartal (drei über Soll). Platz zwei im gesamten Kreis hinter der SpVgg Vreden (13).

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