Leichtathletik | 31. Michaelislauf des TV Westfalia Epe
Jeder kann mitmachen

Epe -

Am Sonntag ist die Eper City wieder fest in der Hand der Laufsportbegeisterten. Zum 31. Mal findet der Michaelislauf des TV Westfalia Epe statt. Bei dem heißt es: Jeder kann mitmachen. Und das ist mehr als irgendein Slogan.

Freitag, 21.09.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 05:00 Uhr
Start zum Schülerlauf: Auch der Nachwuchs geht wieder auf die Strecke durch die Eper City.
Start zum Schülerlauf: Auch der Nachwuchs geht wieder auf die Strecke durch die Eper City. Foto: Günter Poggemann

Bei den Kleinsten im Kindergartenalter, den Schülerinnen und Schülern, den Menschen mit Handicap, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Eper und Gronauer Unternehmen, den Läuferinnen und Läufern aus der näheren Umgebung, aber auch manchen, die eine längere Anfahrt in Kauf nehmen – der Sonntag, an dem jedes Jahr im September in Epe der Michaelismarkt stattfindet, steht auch bei vielen Sportbegeisterten ganz dick im Kalender markiert. Denn dann findet immer auch der Michaelislauf des TV Westfalia Epe statt – am kommenden Sonntag (23. September) schon zum 31. mal.

Sportlich richtet sich das Augenmerk der Zuschauer auch in diesem Jahr wieder besonders auf den 10-Kilometer-Lauf. Wer sind die und der Schnellste? Fallen vielleicht die Streckenrekorde? Gibt es wie im Vorjahr spannende Auseinandersetzungen oder eher Alleingänge an der Spitze? Wie gut können sich die einheimischen Läuferinnen und Läufer behaupten? Im letzten Jahr setzte sich Lokalmatador Nils Scheffer vom TV Westfalia Epe in 36:49 Min. mit nur sieben Sekunden Vorsprung vor Daniel Plugge aus Horstmar durch. Bei den Frauen kam 2017 die Niederländerin Jorina Janssen-Bramhaar in 42:34 Min. elf Sekunden vor Sara Kaute vom Active Laufteam ins Ziel. 2016 dagegen eilte der ehemalige Deutsche Halbmarathonmeister Stefan Koch dem Feld weit voraus und verfehlte mit seinen 31:25 Min. den Streckenrekord um 37 Sekunden. Monika Terbeck vom TV Gronau war 2016 in 43:26 Min. die klare Siegerin.

Wie das Rennen sich in diesem Jahr gestalten wird, davon hat auch Cheforganisator Reinhard Wittland nicht die leiseste Ahnung. Denn bis zum Samstag ist die Online-Anmeldung noch möglich und wie immer meldet sich die große Mehrzahl der Läuferinnen und Läufer sehr kurzfristig an. Selbst bis 45 Minuten vor dem Start am Sonntag sind noch Nachmeldungen möglich. Auch die Lokalmatadore entscheiden sich oft erst kurzfristig für einen Start. So werden die Zuschauer erst am Sonntag sehen, ob Nils Scheffer wieder ein Wörtchen mitreden kann beim Rennen um die Spitzenposition oder auch Triathlet André Winkelhorst vorne im Feld dabei ist.

Auch wenn sportlich der 10-Kilometer-Lauf im Mittelpunkt des Interesses steht, werden die Anfeuerungen an der Strecke schon unüberhörbar sein, wenn um 10.30 Uhr der erste Startschuss zum Handicap-Lauf fällt. Gerade die Menschen mit den verschiedensten Behinderungen nehmen den Applaus der Zuschauer immer besonders enthusiastisch auf. Auch wenn dann die Kleinsten beim Bambini-Lauf – oft begleitet von Mama oder Papa – auf ihre 350 Meter gehen, ist es alljährlich sehr laut an der Strecke.

Bei den Schülerinnen und Schüler über 800 m und 2500 m sind anschließend nicht nur die meisten Aktiven am Start, hier geht es auch wieder um Wertungspunkte für den kreisweiten Läufer-Cup. Bei diesen Läufen sind alljährlich ebenfalls die Schulen aus Epe und Gronau stark vertreten. Den Schulen aus Epe und Gronau mit den meisten Teilnehmern winkt hier nicht nur ein Pokal, sondern jeweils eine Prämie von 100 Euro.

Beim 5-Kilometer-Lauf sind dann besonders auch die Läuferinnen und Läufer aus den Gronauer und Eperaner Unternehmen gefordert. Sie können beim Kampf um den Firmencup, bei dem immer vier Läuferinnen und Läufer aus einem Unternehmen oder auch einer Unternehmensabteilung als Team gewertet werden, beweisen, welche Firmenmannschaft die fitteste ist.

„Bei uns kann jeder mitmachen“, betont Reinhard Wittland immer wieder und hofft nicht nur auf viele Meldungen aus Eper und Gronauer Kindergärten, Schulen und Unternehmen, sondern auch von all denen, die sich selbst beweisen wollen, was sie konditionell drauf haben – egal auf den fünf oder zehn Kilometern.

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