Handball | Bezirksliga Frauen: Vorwärts Gronau - HSG Hohne/Lengerich
Eine schöne Momentaufnahme

Gronau -

Dass Gronaus Handballerinnen am Sonntag in eigener Halle mit dem nächsten Sieg mittlerweile Platz vier erobert haben, davon will ihr Trainer am liebsten nichts wissen. „Das ist und bleibt lediglich eine Momentaufnahme“, stellte Johannes Braun fest.

Montag, 12.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.11.2018, 19:00 Uhr
So wie hier Lina Brüning warfen Vorwärts Gronaus Handballerinnen gegen die HSG Hohne/Lengerich alles in die Waagschale, um das Feld schlussendlich auch als Sieger zu verlassen.
So wie hier Lina Brüning warfen Vorwärts Gronaus Handballerinnen gegen die HSG Hohne/Lengerich alles in die Waagschale, um das Feld schlussendlich auch als Sieger zu verlassen. Foto: Angelika Hoof

Der Blick des Übungsleiters richtete sich vielmehr schon nach vorn: „Neuenkirchen heißt unser nächstes Auswärtsspiel. Der Landesliga-Absteiger befindet sich in einer glänzenden Verfassung. Da müssen wir viele Dinge unbedingt besser machen.“

Denn trotz des 19:17 (8:7)-Erfolges gegen HSG Hohne /Lengerich fand Braun einige Mängel im Vorwärts-Spiel. „Nicht alles hat heute gut funktioniert. Daran werden wir arbeiten müssen“, so Gronaus Trainer. „Auf alle Fälle war es das erwartet intensive Spiel.“ Und das nahmen die Vorwärtslerinnen an. Dass dabei gerade in den Anfangsminuten der Pfosten mehrmals im Weg stand, davon ließ sich Gronau nicht irritieren. Mit einem knappen 8:7 ging es für die Gastgeberinnen in die Pause.

Im zweiten Abschnitt ließ die Intensität nicht nach. Im Gegenteil: Das Match war geprägt von den beiden Abwehrreihen, die ordentlich zupackten. Als Vorwärts dann in Unterzahl agierte, zog Hohne/Lengerich zwischendurch sogar auf 12:9 davon. Also mussten sich die Vorwärts-Fans bis zur 52. Minuten gedulden, ehe Blau-Weiß wieder in Front lag.

Vorwärts behält Ruhe und Nerven

In der Schlussphase behielten schließlich Tiana Kolk per Siebenmeter und Pia Wienandts bei einem Tempogegenstoß die Nerven und sicherten Vorwärts Gronau so den knappen 19:17-Sieg. „Die richtige Taktik hatten wir zwar gewählt. Doch das ist bekanntlich nicht alles. Ganz entscheidend war wieder einmal, dass die Mädels ihr riesiges Kämpferherz gezeigt und wirklich alles gegeben haben“, zog Johannes Braun anschließend den Hut ob des zweifelsohne engagierten Auftritts.

Vorwärts : Krönke, Walfort – Goeters, Wienandts (3), Nagelmann (1), Ebbert (5), Bruns (2), Kuipers, A. Braun, Brüning (2), Kolk (2), R. Braun (4), Fischer.

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