Schach: Verbandsklasse
Meisterschaftsfavorit Saerbeck eine Klasse für sich

Gronau -

Der Meisterschaftsfavorit der Verbandsklasse, Schachclub Falke Saerbeck, bezwang die zweite Mannschaft des Schachclubs Gronau mit 6,5:1,5. Fünf Niederlagen und nur drei Remis­partien standen für die Gronauer zu Buche.

Mittwoch, 12.12.2018, 10:00 Uhr
Gerd Schlüter musste eine Niederlage akzeptieren.
Gerd Schlüter musste eine Niederlage akzeptieren. Foto: Verein

Ersatzmann Klaus Baer holte am 6. Brett mit den schwarzen Steinen den ersten halben Punkt. Er wählte eine solide Verteidigung und ließ sich von seinem von der Wertungszahl her deutlich höher einzuschätzenden Gegner nicht in Schwierigkeiten bringen.

Mannschaftsführer Franz Sprenger hatte in einem komplizierten Mittelspiel das Nachsehen. Die Drohungen auf der langen Diagonalen erwiesen sich als äußerst gefährlich und zwangen ihn zur Aufgabe.

Pal Molnars Gegner hatte mit seinen Türmen die offenen Linien besetzt und außerdem ein sehr aktives Läuferpaar. Zug für Zug ergaben sich für Molnar immer mehr Probleme, bis er schließlich seinem Gegenüber gratulieren musste.

Nicht besser erging es Gerd Schlüter am 5. Brett. Dem starken Druck auf seine Rochadestellung musste er letztlich Tribut zollen. Es war seine erste Niederlage seit dem 30. Mai 2015. In 29 Begegnungen hatte er bis hierhin keine Niederlage akzeptieren müssen.

Am ersten Brett hatte es Tim Klönne mit dem nominell stärksten Saerbecker zu tun. Es war ein Turm-Läufer-Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern entstanden. Hier zeigte der ehemalige NRW-Klasse-Spieler aus Saerbeck seine Stärken und verwertete minimale Vorteile zu einem weiteren Punkt für Saerbeck.

Trotz hartnäckiger Gegenwehr geriet auch Joachim Gerdes in eine verlorene Stellung, sodass auch diese Partie verloren wurde.

Dr. Klaus Reinhold hatte eine interessante Partie mit gegenseitigen Bauernstürmen auf dem Brett. Einen Gewinnweg gab es aber wohl für keinen der beiden Spieler, sodass diese Partie remis endete.

Ebenfalls remis spielte Jürgen Rothkegel am zweiten Brett. In einem Bauernendspiel durfte keiner der Kontrahenten etwas riskieren, da sonst die Partie verloren gegangen wäre.

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